Offensives Mittelfeld: Tim Schrade ist beim Hombrucher SV Mann für die unmöglichen Dinger

Elf des Jahres

Mittelfeldmotor und Knipser in einer Person - Tim Schrade ist für den Hombrucher SV doppelt wichtig. 14 der 53 Hombrucher Tore in der zurückliegenden Landesligasaison gehen auf sein Konto.

Dortmund

, 14.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Offensives Mittelfeld: Tim Schrade ist beim Hombrucher SV Mann für die unmöglichen Dinger

x © Dan Laryea

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Wer von Hombruchs Trainer Sebastian Didion etwas über Tim Schrade wissen will, der muss nicht viele Fragen stellen. Vor allem aber ist alles, was Didion über seinen offensiven Mittelfeldmann sagt, getragen von dem Respekt für einen Spieler, der nach zwei Kreuzbandrissen zurückgekommen ist. „Das zeigt, was er für ein Typ ist und wieviel ihm der Fußball bedeutet“, sagt Didion.

Auf dem Platz: Mit seinen 30 Jahren ist Schrade auf dem Platz einer der absoluten Führungsspieler und trifft obendrein auch noch das Tor. Allerdings, sagt Didion, seien nicht die einfachen Treffer seine Spezialität, sondern eher die unmöglichen. „Ehrlich gesagt, wir lachen uns manchmal schon kaputt darüber, wie er mit seinen langen Stelzen die Dinger über die Linie bringt. Aber er hat seine Füße und Beine einfach immer überall.“ Seit zwei Jahren ist Schrade in Hombruch und aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken. 32 von 32 möglichen Ligaspielen in der vergangenen Saison sprechen eine deutliche Sprache - so wie Schrade auf dem Feld.

Neben dem Platz: Tim Schrade gehört nicht gerade zu den Insichgekehrten. Das Gegenteil ist der Fall. Er ist „ein kompletter Spaßvogel“, sagt sein Trainer. Aber trotz aller Späße gilt sein Wort gleichermaßen beim Trainerteam wie in der Mannschaft. Didion: „Seine Charakterstärke ist es, was ihn auszeichnet“. Und dazu gehört auch eine saubere Selbsteinschätzung. „Wenn es mal nicht läuft, dann sagt er das ehrlich.“

Ein Spieler wie: Thomas Müller. Beide sind Männer für die unmöglichen Tore. Beide sind in ihren Bewegungen für den Gegner kaum auszurechnen. Und beiden ist der Spaß an der Sache ins Gesicht geschrieben.

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