Nur Manuel Neuer steht noch weiter vor dem Kasten als Hombruchs Jan Hennig

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In seiner ersten Saison als Nummer eins hat Jan Hennig sich gleich zu einem der wichtigsten Spieler beim Hombrucher SV gemausert. Er steht gerne weit vor dem Tor - und spielt noch lieber mit.

Dortmund

, 10.06.2019 / Lesedauer: 3 min

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Jan Hennig ist zwar erst 21, dafür schon einer der wichtigsten Spieler im Landesliga-Team des Hombrucher SV. Immerhin spielt er seit der D-Jugend an der Deutsch-Luxemburger-Straße. Mit seinen Paraden hat er seiner Mannschaft in der vergangenen Landesliga-Saison den ein oder anderen Punkt gerettet - dabei ist Hennig auch erst seit dieser Saison Nummer eins im Tor des HSV. Davor hatte er sich mit Stephane Preuß den Platz zwischen den Pfosten geteilt.

Auf dem Platz: Jan Hennig spielt - abgesehen von seiner Zeit bei den Minis in Brackel - zwar schon immer im Tor, er kann aber auch Fußball spielen. Wenn jemand weit vor dem Kasten steht, dann Hennig. „Er spielt viel mit und wird auch viel ins Spiel mit eingebunden“, erklärt sein Trainer Sebastian Didion, der seinem Torwart in der abgelaufenen Saison eine überragende Entwicklung bescheinigt. Das liegt an dem „Top-Duo“, das der 21-Jährige mit seinem Torwarttrainer Sarwat Radwan bildet - und vor allem an dem Vertrauen, das der HSV ihm entgegenbringt. „Die Spielpraxis hat mir echt geholfen, vor allem beim Rauslaufen und Bälle-Abfangen bin ich viel sicherer geworden.“ Dass Hennig auch so ein richtig guter Fußballer ist, beweist er gerne mal im Training, wenn er seine Qualitäten auf dem Feld zeigt. Im Spiel würde er sich selbst fast schon als „Libero“ bezeichnen.

Neben dem Platz: Wenn Hennig nicht im Trikot zwischen den Pfosten beim HSV steht, verbringt er die Zeit trotzdem am liebsten mit seinen Teamkollegen. Im Winter stellt er sich auch gerne mal auf die Skier und im Stadion beim BVB ist er sowieso am liebsten. „Er ist einfach eine Frohnatur und bringt richtig Spaß in die Truppe“, bestätigt Sebastian Didion. Hennig kann aber auch ernst: Wegen seiner Ausbildung zum Polizist konnte der 21-Jährige nicht mit auf die Mannschaftsfahrt nach Mallorca. Außerdem sei er einer der ersten gewesen, die für die kommende Saison zugesagt hätten, so Didion.

Profi-Vergleich: Bei Jan Hennig ist der Fall klar. Er kann Fußball spielen, läuft bei langen Bällen sofort raus und würde sich das Spiel am liebsten von der Mittellinie aus anschauen. Auch wenn er es als BVB-Fan wahrscheinlich nicht gerne hört: Auf dem Feld erinnert Hennig eindeutig an Weltfußballer Manuel Neuer. Sein Vorbild war allerdings mal ein anderer: Iker Casillas. „Aber seit er zu Real Madrid gewechselt ist, auch nicht mehr“, stellt Hennig klar.

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