Nach Tiefschlaf im Staffel-Rennen hellwach

DORTMUND Mit „Erfahrungen sammeln“ hatte man bei der LGO die Meldung der 3 x 1000-m-Staffel der männlichen Jugend begründet, aber Kenneth Gerschler, Hardy Laska und Andreas Knorr wollten mehr. Allerdings begann der Wettkampf mit einer Zitterpartie.

von Von Horst Merz

, 07.07.2008, 19:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erfolgreiche Staffel-Mädchen der LG Olympia

Erfolgreiche Staffel-Mädchen der LG Olympia

Gerschler hatte verschlafen und nur mit Mühe konnte Trainer Michael Glass im Frankenstadion gerade noch rechtzeitig die Stellplatzkarten abgeben.

Aber dann waren die Jungen hellwach. Kenneth lief ein tolles Rennen und wechselte nach ca. 2:30 Min., Hardy Laska rannte bis zur völligen Erschöpfung und gab nach ca. 2:32 Min. an Andreas Knorr, der mit ca. 2:36 Min. über sich hinaus wuchs.

Einzug ins Finale

Mit 7:38,61 Min. drückte das Trio seine Jahresbestzeit um 21 Sekunden und mit der viertbesten Vorlaufzeit gelang der nie erwartete Einzug ins Finale, das sie als Zehnte beendeten.

„Da müssten schon alle Stricke reißen, wenn die Mädchen nicht in das Finale kämen“, war der Sportliche Leiter der LGO, Marco Krönke, vor den 4 x 400-m- Staffel der weiblichen Jugend zuversichtlich, obwohl die LGO eine der jüngsten Staffeln stellte. Aber kein Strick riss. Souverän gewannen Janina Balke, Luisa Schimmel, Laura Schnittker und Sarah Schomberg nach starkem Rennen in 3:52,77 Min. ihren Vorlauf.

Dann aber stand Krönke vor seiner bisher schwersten Entscheidung als Trainer. Sollte die schnelle Nora Bäcker im Finale eingesetzt werden und wer müsste für sie Platz machen? Laura Schnittker, die wirklich gut gelaufen war, musste ihre Position räumen. War die Entscheidung richtig? Das Ergebnis bestätigte es.

Endlauf verpasst

Das 4 x 400-m-Quartett der männlichen Jugend A legte sich zwar mächtig ins Zeug, doch reichten 3:24,72 Min. für Jonas Kehrbaum, Sebastian Schwarz, Maik Wehmeyer und Max Lennardt nicht für die Entscheidung.

Die LGOerinnen Johanna Kokott, Katchi Habel, Maike Dix und Nora Bäcker hatten allen Grund, sich über die 44,99 Sek. über 4 x 100 m zu freuen. Eine Zeit in diesem Bereich gab es zuletzt 2004, als Birgit und Gabi Rockmeier noch im Dortmunder Dress sprinteten.

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