Nach Klassenerhalt: Schüren-Trainer Matlik bekommt Mentalitätsspieler für die neue Saison

dzFußball-Westfalenliga

Nach dem Klassenerhalt laufen die Planungen beim BSV Schüren für die neue Westfalenliga-Saison auf Hochtouren. Arthur Matlik bekommt seinen gewünschten Mentalitätsspieler und sucht noch Stürmer.

Dortmund

, 01.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Der dramatische 2:1-Erfolg im Relegationsspiel am Donnerstag gegen den SV Mesum war noch keine 24 Stunden alt, da drehten sich die Gedanken bei den Verantwortlichen des BSV Schüren bereits um die Zukunft. Die Gewissheit, auch im kommenden Jahr in der Fußball-Westfalenliga spielen zu dürfen, erleichtert die Planungen dabei durchaus.

„Wir hätten den Klassenerhalt gerne früher geschafft, das hätte uns die Verhandlungen bei der ein oder anderen Personalie sicherlich erleichtert“, sagte Trainer Arthur Matlik. Doch auch so sei er mit der Zusammenstellung der neuen Mannschaft, soweit sie bereits feststeht, zufrieden. „Meine Wünsche sind weitgehend erfüllt worden“, sagte Matlik. „Richtig zufrieden bin ich, wenn wir noch zwei Stürmer verpflichtet haben.“

BSV Schüren sucht noch zwei Stürmer

Solche Situationen wie in der vergangenen Saison, als der BSV Schüren zeitweise ohne echten Stürmer in die Spiele gehen musste, soll es künftig nicht mehr geben. Gesucht werden ein zentraler Stürmer, der schnell und torgefährlich sein soll „und den ich bringen kann, wenn Eyüp Cosgun mal ausfällt“, so Matlik. Zudem fehle ein Spieler, der über die Außen kommt, Linkfuß ist und viel Tempo mitbringt.

Viel Arbeit also noch für den Sportlichen Leiter Peter Seifert, der die Personalplanungen gerne bis zur kommenden Woche abgeschlossen haben will. „Alle Transfers sind mit dem Trainer abgesprochen. Die Mannschaft wird in der kommenden Saison auch seine Handschrift tragen“, erklärte Seifert und fügte an: „Wir sind mit den bisher feststehenden Neuverpflichtungen sehr zufrieden.“

Denn auch wenn die Liga-Zugehörigkeit erst seit Donnerstag feststeht, waren sie beim BSV Schüren in den verganenen Wochen nicht tatenlos. „Wir hatten Zusagen von mehreren Spielern sowohl für die Landes- wie auch die Westfalenliga“, so Seifert. Das Ergebnis liest sich durchaus bemerkenswert. Acht Spieler kommen, acht werden den Verein veralssen - zumindest Stand heute.

Matlik bekommt gewünschen Mentalitätsspieler

Besonders freut sich Trainer Arthur Matlik auf Benjamin Hederich, der vom Bezirkligisten SC 1912 Hennen zum BSV wechselt. „Benjamin ist ein Mittelfeld-Allrounder“, so Matlik - und, noch viele wichtiger: „Er ist die Art von Mentalitätsspieler, die uns in dieser Saison vielleicht so manches Mal gefehlt haben. Einer, der auch über den Willen kommt.“

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Matlik hatte zudem bereits unmittelbar nach dem Sieg gegen Mesum „eine deutliche Verjüngung des Kaders“ angekündigt. Entsprechend lesen sich weitere Neuzugänge der Schürener. Emin Edur wechselt aus der A-Jugend von Rot-Weiss Ahlen an die Schürener Straße. Ahmad Alhassan kommt aus der A-Jugend des TSC Eintracht. Der Strümer sei „ein großes Talent für die rechte Offensivbahn, der viel Tempo mitbringt“, sagte Matlik.

Für die Innenverteidigung steht künftig Kevin Leifeld, ehemaliger Jugendspieler des VfL Bochum und Hombruch, zur Verfügung, im Tor soll Felix Wenderoth (ASC 09) eine weitere Alternative bieten. Zudem kehren Fabio Rummenigge nach seinem USA-Aufenthalt und Marlon Mönig nach seiner Verletzung zurück in die Mannschaft. Seit Längerem steht auch der Transfer von Eyüp Cosguns Bruder Ahmed von Türkspor zum BSV fest.

Gespräche mit potenziellen Kandidaten laufen

Abgeschlossen sind die Planungen damit allerdings noch nicht. Derzeit laufen Gespräche mit potenziellen Kandidaten, darunter wohl auch Spieler aus der Oberliga, wie sowohl Seifert als auch Matlik bestätigten. Ob es am Ende auch zu Transfers kommt, ließ Seifert am Freitag offen.

Verlassen wird den BSV Schüren derweil der 2:1-Siegtorschütze vom Donnerstag. Abdelkarim Bouzerda zieht es zum A-Ligisten Kamener SC. Auch Mohamed El Moudni (Westfalia Wickede), Santiliano Braja (unbekannt), Kevin Franzen (unbekannt), Pjer Radojcic (unbekannt), Christopher Herwig (Westfalia Wickede), Robin Siebert (SV Sodingen) und Michael Oscislawski (unbekannt).

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