Mit Samba-Trio zum Titel? FC Roj will aufsteigen und kündigt Top-Transfers an

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Der Bezirksligist FC Roj hat sich in der Corona-Pause enorm verstärkt. Jetzt gibt es auch drei Brasilianer im Team. Ist der Titel in der neuen Saison drin? Wir haben bei Trainer Jan Ramadan nachgefragt.

Dortmund

, 30.07.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kaum ein Dortmunder Bezirksliga-Verein hat in der Corona-Pause derart aufgerüstet wie der FC Roj. Marcel Ramsey kam vom Oberligisten ASC 09 Dortmund. Dlyar Musa wechselte von der TSG Sprockhövel, ebenfalls Oberligist, zum Bezirksligisten. Außerdem verpflichtete der Klub 43-Tore-Stürmer Jwaw Mohammad (Kurdistan Bochum) und angelte sich mit Jan Ramadan einen neuen Coach.

Der Trainer spricht nun nicht nur über das Saisonziel des FC Roj, sondern kündigt auch weitere Neuzugänge an.

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„In den nächsten zehn Tagen wird sich personell noch etwas bei uns tun“, vermeldet Ramadan. Mit wem genau der 41-Jährige und sein Sportlicher Leiter Nagdet Magid aktuell verhandeln, wird allerdings nicht verraten. „Es sind Spieler, die ich persönlich kenne, ein Stürmer und ein Innenverteidiger“, sagt Ramadan und schiebt hinterher: „Beide haben Regional-, beziehungsweise Oberliga-Erfahrung.“

Dazu kommen drei Brasilianer, die künftig die Schuhe für Roj schnüren: Pedro kam bereits im Winter aus Nordirland, ist aber erst jetzt spielberechtigt. Bruno kickte zuletzt für KF Sharri und Fernando stößt als unbeschriebenes Blatt aus Portugal zum Bezirksligisten.

„Unser Ziel ist ganz klar der Aufstieg“

Klar ist: Wer derart zulangt auf dem Transfermarkt, der hegt Ambitionen. „Unser Ziel ist ganz klar der Aufstieg“, macht Ramadan keinen Hehl daraus, wer am Ende der Saison ganz oben stehen soll. Doch hat der FC Roj dafür die richtige Mannschaft? „Wenn wir die beiden Spieler, mit denen wir aktuell verhandeln, bekommen - dann auf jeden Fall“, antwortet Ramadan.

Auf die Konkurrenz in der neu zusammengewürfelten Bezirksliga 9 schaut der Trainer dabei nicht: „Ich mache mir keine Gedanken um die anderen Teams, sondern versuche, aus meiner Mannschaft das Beste herauszuholen.“

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Dabei hat der 41-Jährige viel Arbeit vor sich, schließlich treffen im Training gut ausgebildete Oberliga-Spieler und Bezirksliga-Kicker, die in der vergangenen Saison mit Roj nur 13. wurden, aufeinander. Im Fokus stehen deshalb vor allem taktisches Verständnis und defensive Grundlagen.

In der vergangenen Spielzeit kassierte der FCR pro Spiel durchschnittlich zwei Gegentore - nicht gerade die Bilanz eines Aufsteigers. „Taktisch haben wir uns schon sehr viel weiterentwickelt“, bemerkt Ramadan, „bei den Jungs, die höher gespielt haben, klappt das schneller als bei den anderen, aber ich bin zufrieden.“

Erster Test gegen TuS Hannibal

Wie weit der ehrgeizige Klub in der Vorbereitung ist, zeigt sich am Donnerstagabend (30. Juli). Dann trifft der FC Roj in seinem ersten Testspiel auf den TuS Hannibal aus der benachbarten Bezirksliga-Gruppe 8. „Wir haben im Training ein paar Muster aufgebaut, die wollen wir im Spiel das erste Mal umsetzen“, erklärt Ramadan.

Auch die Konkurrenz wird mit einem Auge schauen, ob Roj nach all den Worten auch Taten auf dem Platz folgen lassen wird.

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