Mira Räker erkrankt - LGO-Staffel ist geplatzt

DORTMUND Gute und schlechte Nachrichten von den Teilnehmern der LG Olympia nach der letzten Trainingseinheit. Die schlechte zuerst: Mira Räker leidet an einer Seitenstrangangina und kann die Reise nach Nürnberg nicht antreten.

von Von Horst Merz

, 04.07.2008, 18:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hoffnungsträger der LG Olympia (v.l.): Heike Bienstein, Jana Hartmann, Maike Dix sowie vorn Philipp Barth.

Hoffnungsträger der LG Olympia (v.l.): Heike Bienstein, Jana Hartmann, Maike Dix sowie vorn Philipp Barth.

Damit platzt die aussichtsreiche 4 x 400-m-Frauenstaffel des Vereins und Mira kann auch ihre großen Chancen über 1500 m nicht nutzen. Dagegen fühlt sich Jana Hartmann topfit.

„Zum ersten Mal bin ich ohne Verletzung oder Erkrankung durch das erste Halbjahr gekommen und bin sehr zuversichtlich“, sagt die 27jährige, die eine ganz normale Arbeitswoche in der Passkontrolle des Dortmunder Flughafens hinter sich hat. „Es wird auf jeden Fall ein Temporennen geben, denn Monika Gratzki will ihre letzte Pekingchance nutzen“, hat sie erfahren, und das ist ihr am liebsten.

Heike Bienstein vorsichtig

„Eine Medaille wird nur schwer möglich sein, aber unter die ersten Fünf will ich auf jeden Fall kommen“, ist Heike Bienstein mit ihrer Prognose vorsichtig. Aber eine 5000-m-Bestzeit (bisher 16:41) soll es schon sein, und dann hängt alles vom Rennverlauf ab.

„Noch weiß niemand, wer in den Frauensprints antritt, denn mehrere Läuferinnen sind verletzt“, sagt Marcus Hoselmann, Trainer von Maike Dix. Die 22-jährige Studentin musste zuletzt zwar ihrer Belastung durch das Studium Tribut zollen, fühlt aber in hervorragender Form. In der nationalen Rangliste nimmt sie zurzeit Platz 3 ein, und das wäre ihr Traumziel, das sie in der Halle bereits erreichte.

Leider fehlt dem 4 x 100-m-Quartett mit Johanna Kokott, Katchi Habel , Maike Dix und der Jugendlichen Nora Bäcker jede Wettkampfpraxis. Dennoch hoffen sie auf das Finale und eine schnelle 45er Zeit.

Steffen Co will ins Finale

Steffen Cos Ambitionen beschränken sich trotz der Besserung seiner Achillessehnen-Beschwerden auf das Erreichen des 800-m-Finales. „Es ist ein sehr schnelles Rennen zu erwarten, und das liegt Steffen“, so Trainer Pierre Ayadi.

 „Das war eine böse Sache“, beschreibt Kugelstoßer Philipp Barth seine inzwischen überwundene Handverletzung. Aber er fühlt sich wieder fit und deutlich über 18 m soll der Eisenball wieder fliegen.

Für die deutsche Jugendmeisterin im Diskuswurf, Anna-Katharina Weller (alle LGO), beginnt am Sonntagabend das Unternehmen „Junioren-U 20-WM“. Die deutsche Vertretung trifft sich am Wochenende in der Sportschule Kienbaum und fliegt von dort ins polnische Bygoczsz. „AKW“ rangiert zur Zeit auf Platz 7 der Weltrangliste, und diesen Platz will sie mit aller Energie zumindest verteidigen.

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