Mehrere Ausfälle: BVB-U23 plagen vor dem Topspiel in Münster große Personalsorgen

Borussia Dortmund

Spitzenreiter Borussia Dortmund II hat vor dem Kräftemessen mit dem Tabellendritten SC Preußen Münster wohl mehrere Ausfälle zu beklagen. Enrico Maaßen gibt sich aber kämpferisch.

Dortmund

, 06.04.2021, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Coach Enrico Maaßen muss vor dem Spiel beim SC Preußen Münster tüfteln.

BVB-Coach Enrico Maaßen muss vor dem Spiel beim SC Preußen Münster tüfteln. © Thomas Bielefeld

Vor dem nächsten anspruchsvollen Regionalliga-Kräftemessen muss BVB-Trainer Enrico Maaßen ordentlich tüfteln. Seine U23 tritt am Mittwochabend in der nächsten Englischen Woche beim Tabellendritten SC Preußen Münster an (Anstoß: 18.30 Uhr) – bei weitem aber nicht in Bestbesetzung.

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Maaßen muss im Preußenstadion wohl auf mehrere Schlüsselspieler verzichten. Neben den bekannten Langzeitverletzten wie unter anderem Taylan Duman oder Maximilian Hippe stehen auch hinter den Einsätzen von Dominik Wanner, Haymenn Bah-Traore, Steffen Tigges und Ansgar Knauff große Fragezeichen.

„Dominik und Haymenn sind angeschlagen. Wir wissen noch nicht, ob es für den Kader reicht und ob sie voll einsatzfähig sein werden“, sagte Maaßen am Dienstagvormittag vor dem Abschlusstraining. Das Flügel-Duo hatte zuletzt gegen Fortuna Köln beim 1:0-Erfolg gespielt, sich dort aber verletzt. Wanner plagen Leistenprobleme, Bah-Traore hat einen geschwollenen Knöchel.

Steffen Tigges und Ansgar Knauff sind fraglich

Nicht verletzt, aber dennoch fraglich, sind zudem Steffen Tigges und Ansgar Knauff. Beide waren am Dienstagabend mit den BVB-Profis in der Champions-League bei Manchester City gefordert. „Der Einsatz von Steffen Tigges und Ansgar Knauff für Mittwoch ist eher unrealistisch“, sagt Maaßen daher.

Ein Problem könnte sich bei all den potenziellen Ausfällen auf den Außenbahnen der Borussia ergeben. Knauff, Wanner, Duman und Bah-Traore sind nämlich allesamt Außenspieler. Maaßen muss demnach in die Trickkiste greifen. „Auch wenn wir improvisieren müssen, haben wir natürlich Lösungen im Kopf“, sagt er aber und ergänzt: „Wir müssen jetzt noch enger zusammenrücken als sowieso schon und die Situation annehmen. Wir fahren sehr selbstbewusst nach Münster und stellen wieder eine sehr gute Mannschaft.“

Selbstbewusst dürfte auch der Gegner aus Münster sein. Die Preußen haben in der bisherigen Rückrunde genauso viele Punkte geholt wie der BVB (27), sind noch ungeschlagen – bei acht Siegen und drei Remis. „Preußen Münster spielt sehr physisch, viel mit langen Bällen und Verlagerungen. Zudem haben sie große Wucht bei Standards. Es wird wieder ein sehr intensives Spiel“, erwartet Maaßen.

Positiv für den BVB ist allerdings, dass der SCP zumindest auch einen nennenswerten Ausfall haben wird. So wird Top-Angreifer Alexander Langlitz (elf Saisontreffer) wegen einer Gelbsperre am Mittwoch sicher fehlen.

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