LGO-Athlet Torben Junker will zur Weltmeisterschaft

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Die Hallensaison der Leichtathleten ist vorbei. Großereignisse warten in der Freiluftsaison. Aber welche Dortmunder sehen wir bei den Internationalen Wettkämpfen?

Dortmund

, 16.04.2019 / Lesedauer: 4 min

Bis sie ihre Koffer packen können, werden die Dortmunder Leichtathleten noch durch die Mühle mehrerer nationaler Qualifikationswettbewerbe gedreht. Dabei müssen sie nicht nur die anspruchsvollen internationalen Normen erfüllen, sondern sich auch gegen die deutsche Konkurrenz bewähren. Wir blicken auf die Chancen der starken Athleten der LG Olympia Dortmund:

Torben Junker

Der deutsche Hallenmeister über 400 Meter fiebert den Staffel-Weltmeisterschaften in Yokohama (11./12. Mai) entgegen: „Noch 32 Tage bis zum ersten Startschuss“, freute sich Junker bei der Meisterehrung der LGO. Mit dem Hallentitel hatte er sich bereits für die WM empfohlen. Mit großer Sicherheit wird er entweder dem deutschen Langsprintquartett der Männer oder der erstmals ausgetragenen 4x400-Meter-Mixed-Staffel angehören. Der besondere Anreiz für die deutschen Viertelmeiler: Sollte sich die Männer-4x4 in Yokohama einen Platz unter den ersten zehn erkämpfen, ist sie bereits für die WM in Doha qualifiziert. Falls sich das Mixed-Quartett unter den ersten 16 einreiht, wird es ebenfalls am persischen Golf dabei sein. Beides ist eine schwere Aufgabe.

Manuel Sanders

Auf Sanders wartet das umfangreichste Programm. Der Zwei-Meter-Hühne ist bereits im Trainingscamp auf der Insel Okinawa eingetroffen, seine Chancen, in einer der beiden deutschen Staffeln mitzulaufen, sind hervorragend. Die 400-Meter-Norm (46,50) für die U 23-EM im schwedischen Gävle (11. bis 14. Juli) hat Sanders 2018 bereits erfüllt, doch muss er die auch 2019 bringen. Nur vier Wochen nach der Rückkehr aus Japan stehen die deutschen U 23-Meisterschaften in Wetzlar an, bei denen er die erste Gelegenheit dazu hat. Wenn Sanders in Schweden wider Erwarten nicht im Einzelrennen dabei sein sollte, wird er zur deutschen Staffel zählen. Drei Wochen bleiben ihm nach der U 23-EM Zeit zur Erholung, bevor es in Berlin um die nationalen Titel der Männer geht. Auch bei der Team-EM im polnischen Bydgoszcz (9. bis 11. August) könnte er dabei sein, beides wäre allerdings zu strapaziös.

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Mohamed Mohumed

Mohumed hat die EM in Gävle ebenfalls ins Auge gefasst, doch die Normen dafür sind anspruchsvoll. Die besten Chancen hat er wohl über 10.000 Meter (29:30), könnte aber auch die 5000-Meter-Norm (14:02) angreifen.

Christina Honsel

Honsel hat die Europameisterschaft in Schweden nach ihrem 1,90-Meter-Höhenflug fest eingeplant. Die Qualifikationsleistung von 1,84 Metern sollten für sie kein Problem sein.

Elias Schreml

Schreml hat die 1500-Meter-Norm (3:48,50) für die U20-EM im schwedischen Boras (18. bis 21. Juli) schon 2018 unterboten, es sollte ihm auch in diesem Sommer gelingen. Bei den deutschen Jugend-Meisterschaften in Ulm muss er allerdings zunächst seine deutschen Rivalen bezwingen.

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Linn Kleine

Kleine hat für die U20-EM in Boras auf die gesamte Hallen- und Cross-Saison verzichtet. Mit glänzenden 9:27,78 Minuten blieb sie im vergangenen Jahr unter der schwierigen 3000-Meter-Norm – und das kann sie erneut schaffen. Vor der Reise nach Schweden muss sie sich jedoch als eine der Jüngsten bei den deutschen U 20-Titelkämpfen bewähren.

Brenda Cataria-Byll

Cataria-Byll ist eine der aussichtsreichsten Langsprinterinnen und blieb mit hervorragenden 54,37 Sekunden bereits unter der U23-EM-Norm. Die muss sie erneut auf die Bahn bringen. Dafür trainiert sie zur Zeit auf Teneriffa. Gerade über 400 Meter ist die nationale Konkurrenz sehr stark. Schon fünf Mädchen unterboten die „55“. Schafft sie es zumindest in die deutsche Staffel, könnte sie mit ihr um Edelmetall kämpfen.

Constantin Rutsch

Der zweifache deutsche deutsche Jugendmeister im Stabhochsprung meisterte in der Halle bereits 5,10 Meter und damit die Norm. Da müsste schon viel schief gehen, wenn er nicht im schwedischen Boras dabei sein sollte. Trainer Kai Atzbacher traut ihm 5,30 Meter zu.

LGO-Athlet Torben Junker will zur Weltmeisterschaft

Zoe Jakob peilt die EM in Schweden an. © Schulze

Zoe Jakob

Jakob ist eine von mindestens sechs deutschen Stabhochspringerinnen, die mit Höhen von 4,10 Meter plus aufwarten können. „Die werden auch nötig sein, um nach Schweden fahren zu können.“, schätzt Trainer Atzbacher, und meint: „Die kann Zoe natürlich auch schaffen. Für sie wird entscheidend sein, wie sich die Termine im Stabhochsprung mit ihren Verpflichtungen im Kanusport vereinbaren lassen.

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