Kronen-Hellweg-Cup: Die Favoriten ziehen stürmisch ins Halbfinale ein

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Sturmtief „Kirsten“ setzte den Mannschaften beim Kronen-Hellweg-Cup zu, konnte die Favoriten aber nicht auf dem Weg ins Halbfinale stoppen. Im Halbfinale kommt es zum einem künftigen Liga-Duell.

von Christian Bentrup

Dortmund

, 26.08.2020, 22:37 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die ersten beiden Halbfinal-Teilnehmer stehen beim Kronen-Hellweg-Cup fest. Schlussendlich setzten sich die Favoriten durch.

Kronen-Hellweg-Cup

Kirchhörder SC - SuS Kaiserau 4:1 (1:0)

Kirchhördes Trainer Sascha Rammel war nach Spielende hochzufrieden und konstatierte: „Wir kommen immer besser rein. Die Jungs wissen, was zu tun ist und mit zunehmender Spieldauer setzen wir unsere Qualitäten um“. Tatsächlich war die erste Hälfte trotz des frühen Tores von Muhammed Güreser, der einen kapitalen Abwehrschnitzer der Kaiserauer ausnutzte (3.), weitgehend ausgeglichen. Mit Beginn der zweiten Halbzeit hatte der KSC die Entscheidung auf dem Fuß, aber Güreser verpasste zweimal das Abspiel auf den besser postierten Simon Rudnik (44./46.). Dazwischen hätte SuS-Stürmer Marvin Schuster den Ausgleich besorgen müssen, aber er vergab freistehend.

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Als kurz darauf Kirchhördes Ibrahim Salli den Ball in die Gasse gespielt bekam und das Leder gekonnt über den hinausstürzenden SuS-Torhüter Marcel Vieregge zum 2:0 ins Tor lupfte (48.), war die Vorentscheidung bereits gefallen. Der Sekunden zuvor eingewechselte Lars Kozdron schoss in der 55. Minute einen Freistoß von Linksaußen an Freund und Feind vorbei zum 3:0 ins lange Eck. Kaiserau gab sich nicht auf und kam durch einen Foulelfmeter von Moritz Manka zum Ehrentreffer (74.). In den Schlusssekunden gelang Kagan Atalay das Tor zum 4:1-Endstand (80.), nachdem er Torhüter Vieregge im Eins-gegen-eins umkurvt hatte. Insgesamt ein hochverdienter Erfolg des KSC, der noch höher hätte ausfallen können, wenn man im letzten Drittel präziser und zielstrebiger agiert hätte.

SC Husen Kurl - SV Brackel 06 0:7 (0:3)

Seine starke Feldüberlegenheit konnte der Favorit aus Brackel erstmals in der 16. Minute in Zählbares ummünzen. Mannschaftskapitän Patrick Sacher setzte sich über rechts durch und passte zu Daniel Jänicke, der keine Mühe hatte zum 1:0 für den SVB zu vollenden. A-Kreisligist SC Husen Kurl hielt tapfer dagegen, aber wann immer der Landesligist das Tempo anzog, wurde es gefährlich. Als Brackels William Valenti seinen Mitspieler Harry Coleman schön in Szene setzte, tanzte der einen Abwehrspieler und SC-Torhüter Dennis Ehrmann aus und schoss zum 2:0 ins leere Tor (28.). Das 3:0 für den SVB erzielte Malcolm Ferro, nach einem zunächst abgewehrten Torschuss von Patrick Sacher (34.). Husen Kurl verlor die Nerven und Fode Camara sah nach einer Tätlichkeit abseits des Spielgeschehens gegen Malcolm Ferro die Rote Karte (40.). Nach der Pause erhöhte William Valenti aus kurzer Distanz auf 4:0 (48.). Erneut Harry Coleman brachte in Überzahl den Ball aus kurzer Distanz zum 5:0 im SC-Tor unter (65.).

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Nach Foul an ihm selbst verwandelte SVB-Stürmer Mehmet Erdogan den fälligen Strafstoß zum 6:0 (68.). Wegen Meckerns sah ein weiterer Akteur des SC Husen Kurl in dieser Szene die Rote Karte. Marc Langfeld nagelte das Leder aus fünf Meter an die Latte (71.). Filip Stojanoski, Neuzugang vom ASC 09 Dortmund, erzielte das 7:0 (78.) für seine Farben. SVB-Trainer Giovanni Schiattarella lobte sein Team, weil „die Spieler die Favoritenrolle angenommen und auf dem Platz gut umgesetzt haben. Wir waren in allen Bereichen überlegen und haben uns souverän durchgesetzt“.

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Somit kommt es am Samstag (16 Uhr) im ersten Halbfinale zum Spiel der Landesligarivalen Kirchhörde SC gegen SV Brackel 06.

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