Kostenlose Lehrstunde für den TV Hörde

Volleyball: Dritte Liga

Auf der erneut dicht besetzten Tribüne hatten sich die Hörder Fans nach längerer Abstinenz auf ein Spitzenspiel gefreut. Doch nach nur 76 Minuten hatten die "Tebus" aus dem Tecklenburger Land, die sich vor einem Jahr freiwillig aus der zweiten Bundesliga abgemeldet hatten, die Festung Hörde im Schnelldurchgang gestürmt.

DORTMUND

24.11.2014, 14:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kostenlose Lehrstunde für den TV Hörde

Die Spieler des TV Hörde scheiterten immer wieder am Tecklenburger Block.

"Wir haben in den entscheidenden Phasen die falschen Entscheidungen getroffen, Bälle gegen den Block oder ins Aus geschlagen und so den möglichen Satzgewinn vergeben", analysierte Co-Kapitän Dodo Karkoszka die letztendlich verdiente Niederlage.

Nach dem unnötigen Satzverlust war die Moral gebrochen. Trainerin "Teee" Slacanin schöpfte alle möglichen Wechsel aus, brachte Jan Terhoeven und Marius Harrmann, versuchte in den Auszeiten und Satzpausen, das Team wieder moralisch aufzurüsten. Alles ohne Erfolg. Die Hörder hatten einen schwachen Tag erwischt, ließen zu schnell die Köpfe hängen und mussten auch neidlos die Überlegenheit der Gäste anerkennen.

Die Hörder haben bisher nur gegen besser platzierte und unbesiegte Teams aus Ammerland, Tecklenburg und Aachen verloren und wollen schon am nächsten Samstag gegen den bislang erst einmal siegreichen Aufsteiger GfL Hannover Wiedergutmachung betreiben.

TVH: Beyrich, Fingerhut, Groß, Hengefeld, Harrmann Karkoszka, Lange, Mols, Rademacher, Terhoeven, Werth

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