Kompliziertes Personalpuzzle bei Oberligist ASC 09 - auch wenn es leichte Entwarnung gibt

Amateurfußball

Philipp Rosenkranz von Fußball-Oberligist ASC 09 Dortmund zieht sich eine Adduktorenverletzung zu, muss aber wohl nur eine Woche pausieren. Trotzdem bleibt die Personallage angespannt.

Dortmund

, 27.08.2019, 17:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kompliziertes Personalpuzzle bei Oberligist ASC 09 - auch wenn es leichte Entwarnung gibt

Hofft nur auf eine kurze Verletzungspause: ASC-Routinier Philipp Rosenkranz (l.). © Nils Foltynowicz

Eine komplette Entwarnung gab Daniel Sekic, der Coach des Fußball-Oberligisten ASC 09, nicht. Auf der anderen Seite wollte er aber die Verletzung von Philipp Rosenkranz auch nicht dramatisieren. Der 32-Jährige musste am Sonntag beim 3:1 in Sprockhövel in der 27. Minute verletzt ausgewechselt werden. Diagnose: Adduktorenverletzung im rechten Oberschenkel.

Überdehnung des Muskels

Medizinisch gesehen ist eine Adduktorenverletzung eine Überdehnung des Muskels. Je nach Stärke der Überdehnung wird zwischen Grad 1 bis Grad 3 unterschieden. Rosenkranz dürfte eher im unteren Bereich der Skala liegen. „Ich denke“, so ASC-Trainer Sekic, „das ist wirklich nichts Gravierendes. Philipp wird jetzt nicht wochen- oder monatelang ausfallen. Allerdings dürfte er am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den RSV Meinerzhagen nicht dabei sein. Das wird die Verletzung sicherlich nicht zulassen.“

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Das sieht auch Rosenkranz selbst so. „Ich bin froh, dass es wahrscheinlich nur bei einer Pause von einem Spiel bleibt. Wenn alles gut geht, dann kann ich Anfang der kommenden Woche bereits wieder ins Mannschaftstraining einsteigen“, zeigte sich der Innenverteidiger zuversichtlich.

Stark verjüngter ASC-Kader

Bis zu seinem nächsten Einsatz ist der Routinier - Rosenkranz ist mit über 200 Oberliga-Spielen der erfahrenste und älteste Akteur im stark verjüngten ASC-Kader - bei der ASC-Vereinsärztin in Behandlung. „Der Ultraschall“, so Rosenkranz, „habe eine ganz leichte Einblutung ergeben. Ich hatte wohl Glück, dass ich sofort aufgehört habe zu spielen.“

Interessant war indes die Entstehung der Verletzung. Rosenkranz: „Nein, das war ganz ohne Einwirkung eines Gegners. Ich war in einer Gegenbewegung, das gesamte Bein ist auf dem trockenen Kunstrasen stehen geblieben. Da hätte sicherlich auch mehr passieren können.“

Münzel springt in die Bresche

Mit der Verletzung des 32-Jährigen wird der Personalnotstand in der Innenverteidigung beim ASC noch etwas größer. Neben Rosenkranz fehlen auch noch Maurice Buckesfeld, Mike Schäfer und Jasper Stojan verletzt. Der Coach bleibt dennoch ruhig. „Wir werden eine Lösung finden, da bin ich mir sicher“, beantwortete Sekic die Frage nach den Alternativen in der Defensive. Was wohl mit Marcel Münzel zusammenhängt. Der kam in der 27. Minute für Rosenkranz und trumpfte groß auf. Stark im Zweikampf und vor allem auch im Kopfball, legte er sogar das 2:1 von Daniel Schaffer auf.

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