Kirchhörder SC verteidigt die Spitze - der Trainer ist aber nicht zufrieden

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Drittes Spiel, dritter Dreier: Der Kirchhörder SC bleibt an der Spitze der Landesliga 3. Nach dem Erfolg war KSC-Trainer Sascha Rammel aber nicht vollends zufrieden mit seiner Mannschaft.

Dortmund

, 21.09.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Fußball-Landesligist Kirchhörder SC bleibt auf seinem Erfolgsweg: Im dritten Saisonspiel fuhr die Mannschaft von Trainer Sascha Rammel am Sonntag den dritten Sieg ein. Mit 1:0 bezwang der KSC auf heimischer Anlage die DJK Wattenscheid, die am Ende nur noch zu neunt agierte.

Alles gut beim KSC mag man meinen, zumindest, wenn man auf die nackten Zahlen schaut. Dank des dritten Saisonsieges bleibt Kirchhörder Tabellenführer der Landesliga 3. Trainer Sascha Rammel zeigte sich nach dem Spiel im Gespräch mit der Redaktion aber nicht zufrieden. Das hatte mehrere Gründe.

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„Wenn man die gesamten 90 Minuten betrachtet, dann ist der Sieg verdient. Zufrieden bin ich aber nicht“, so Rammel. Für den KSC sei es das erwartet schwere Spiel gewesen. Schon in der vergangenen Saison hatte Kirchhörde mit den Wattenscheidern so seine Mühe, spielte doppelt remis. „Es ist einfach ein schwierig zu bespielender Gegner für uns. Wattenscheid hat sehr körperbetont gespielt, von Außen immer wieder Alarm gemacht. Das liegt uns einfach nicht“, befand Rammel.

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Sogar aus der doppelten Überzahl – Wattenscheid sah zwei Mal die Ampelkarte wegen Meckerns (29./67.) machte Kirchhörde wenig. „Wir müssen unsere Pässe konsequenter in die Tiefe spielen und müssen gewisse Wege im letzten Drittel mehr machen. Das hat mir heute gefehlt“, so Rammel.

Rudnik trifft zum Sieg

Den Treffer zum Sieg steuerte übrigens Simon Rudnik bei. Der Zehner der Kirchhörder verwandelte in der 53. Minute einen Elfmeter, nachdem Nicholas Rous zuvor gefoult worden sein soll. Rudnik verlud den Keeper und knallte den Ball ins obere linke Eck.

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Am Ende fand Rammel aber auch noch positive Worte. „Es ist positiv zu sagen, dass wir trotzdem gewonnen haben. Im letzten Jahr hatten wir das noch nicht geschafft“, sagte der Coach.

Kirchhörder SC: Lichtner – Mendes, Ulusoy (46. Kozdron), Yüksel, Güreser (73. Atalay), Rudnik, Doyscher, Rous, Franke (85. Brigdar), Bernhard (64. Salli), Sievers
Tor: 1:0 Rudnik (53./FE)
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