Kirchhörde und Schüren setzen weiter auf ihre Trainer

Gerner steigt im Sommer in Wickede aus

Es läuft prima bei Westfalia Wickede mit den gleichberechtigten Cheftrainern Alexander Gocke und Thomas Gerner. Dennoch endet das Experiment nach nur einem Jahr. In Kirchhörde bleibt Lothar Huber Trainer, auch Schüren setzt auf Konstanz.

DORTMUND

, 27.02.2018, 11:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kirchhörde und Schüren setzen weiter auf ihre Trainer

Thomas Gerner (l.) verlässt Westfalia Wickede am Saisonende. Alex Gocke wird den Westfalenligisten wohl als alleiniger Cheftrainer betreuen. © Stephan Schuetze

Nach einer von Verletzungspech geprägten Hinrunde befindet sich Westfalia Wickede auf dem besten Weg ins obere Tabellendrittel der Westfalenliga. Doch das erfolgreiche Experiment mit der Doppelspitze wird nach dieser Saison beendet sein.

Gerner mit Rahmenbedingungen nicht zufrieden

Nach dem 4:0-Erfolg am Sonntag gegen Brackel informierte Thomas Gerner die Sportliche Leitung und die Mannschaft des Fußball-Westfalenligisten von seinem Entschluss, die Westfalia im Sommer verlassen zu wollen.

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Fußball, Westfalenliga: Westfalia Wickede - SV Brackel 06 4:0 (2:0)

Bilder vom Westfalenliga-Derby Westfalia Wickede - SV Brackel 06 4:0 (2:0).
25.02.2018
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Bilder vom Westfalenliga-Derby Westfalia Wickede - SV Brackel 06 4:0 (2:0).© Stephan Schuetze
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„Die Arbeit mit Alex, den ich menschlich und als Trainerkollegen sehr schätze, macht mir viel Spaß. Wir haben immer in die gleiche Richtung gedacht und sehr gut miteinander harmoniert“, betonte Gerner, „doch die an mich herangetragenen Rahmenbedingungen für eine weitere Zusammenarbeit konnte ich nicht akzeptieren und habe daher meine Konsequenzen gezogen.“

"Im Guten auseinander gehen"

Der Vorstand hatte die Absicht, die Verträge mit beiden Trainern zu verlängern. „Sie haben saubere Arbeit abgeliefert und ich bin froh, dass dieses Konstrukt so gut funktioniert“, erklärte Vorsitzender Horst Linke, „aber wir müssen das so akzeptieren und werden im Guten auseinander gehen.“

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Vieles spricht nun dafür, dass Alex Gocke der Westfalia in der neuen Saison als alleiniger Cheftrainer erhalten bleibt. Ein Gespräch zwischen Gocke und dem Sportlichen Leiter Emre Konya könnte vielleicht schon in dieser Woche Klarheit bringen. „Wenn die Bedingungen passen, bin ich nicht abgeneigt“, signalisierte Gocke grundsätzliche Bereitschaft, mit einem Co-Trainer weiterzumachen.

Thomas Gerner will sich hingegen im Sommer neu orientieren: „Es ist nicht mein Plan, nach dieser Saison eine Pause einzulegen.“

Huber, Rammel und Gräfenkämper bleiben

Beim Kirchhörder SC wird Gerner aber nicht unterkommen. Der Westfalenligist hat in einer sportlich schwierigen Phase ein deutliches Zeichen gesetzt und die Verträge mit Trainer Lothar Huber und dessen Assistenten Sascha Rammel um ein weiteres Jahr verlängert. Auch Kai Gräfenkämper, bis zum Saisonende spielender Co-Trainer, wird dem Verein erhalten bleiben – als rechte Hand des Sportlichen Leiters Jörg Mielers.

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Fußball, Westfalenliga: Kirchhörder SC - Holzwickeder SC 0:2 (0:0)

Bilder der Westfalenliga-Partie Kirchhörder SC - Holzwickeder SC.
25.02.2018
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Bilder der Westfalenliga-Partie Kirchhörder SC - Holzwickeder SC.© Nils Foltynowicz
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Bilder der Westfalenliga-Partie Kirchhörder SC - Holzwickeder SC.© Nils Foltynowicz
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Diesen Weg, so sieht es der Plan vor, soll nach der nächsten Spielzeit auch Lothar Huber gehen. „Es ist wichtig, dass wir künftig auch in diesem Bereich noch besser aufgestellt sein werden“, betont Mielers, „daher freuen wir uns, dass wir diese drei Fußball-Fachleute weiterhin und nach Möglichkeit langfristig in die Vereinsarbeit einbinden können.“

Huber fühlt sich in Kirchhörde wohl

Mit der aktuellen Arbeit des Trios zeigte sich der Sportliche Leiter trotz der problematischen Tabellensituation ausgesprochen zufrieden. Ex-Profi Huber sieht das genauso: „Der Job macht mir großen Spaß, hier fühle ich mich wohl und deshalb bringe ich mich später gerne auch in einer anderen Funktion ein.“

Die Vereinbarungen gelten laut Mielers auch im Falle eines Abstiegs. „Wir schauen nach wie vor sehr optimistisch nach vorn“, ergänzt Huber, „aber sollte es wirklich nicht reichen, würden wir in der Landesliga gemeinsam etwas Neues aufbauen.“

Kalpakidis blibt unter einer Bedingung

Dort bekäme es der KSC im Falle eines Abstiegs womöglich mit dem BSV Schüren und Dimitios Kalpakidis zu tun. Der Spielertrainer gab dem Vorsitzenden Peter Seifert die Zusage für die kommende Saison. Doch Seifert stellte eine besondere Bedingung: „Dimi wird nächstes Jahr nur noch von der Seitenlinie coachen. Wir wollen die Mannschaft verjüngen und sind in den Planungen“, sagt der Vorsitzende.

Der Spielertrainer hängt die Schuhe also an den Nagel. „Ich werde bald 39, da merkt man irgendwann, dass die Zeit gekommen ist“, erklärte Kalpakidis dazu. Im Notfall stehe er aber auch weiterhin für Einsätze bereit. „Er hat viel für uns auf dem Feld geleistet, das soll er nun von der Seite aus fortführen“, sagte Seifert.

Aufstieg durchaus realistisch

Die Gespräche mit dem übrigen Trainerteam und den Spielern laufen in der kommenden Woche an. Zudem plant Seifert die Schürener Zukunft weiter zweigleisig. Denn der Aufstieg in die Westfalenliga ist für den BSV weiter durchaus realistisch. Vielleicht steigen die Duelle mit dem KSC also auch eine Liga höher.

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