Der KF Sharri verliert nicht nur das Topspiel gegen die SG Gahmen - auch einen wichtigen Mann

dzFußball-Kreisliga A

Den Ausgang der Partie gegen Gahmen hatten sich die Verantwortlichen des KF Sharri anders vorgestellt. Sharri-Trainer Ferhat Degirmenci gab im Anschluss eine Entscheidung bekannt.

Dortmund

, 10.03.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sharri-Trainer Ferhat Degirmenci hatte vor dem Verfolgerduell zwischen seinem Team und der SG Gahmen vollmundig behauptet, dass sein Team in Normalform die Partie gewinnen werde. Am Ende stand eine verdiente 2:4-Niederlage. Der Coach bleibt aber bei seiner Ansicht.

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„Ich glaube immer noch fest daran, dass wir die Begegnung gewonnen hätten, hätten alle Spieler Normalform gezeigt“, sagt er. Er habe bei seinem Team aber die Leidenschaft und das Feuer vermisst. „Da war uns Gahmen weit voraus. Deshalb haben sie letztlich auch verdient gewonnen“, sagt Degirmenci.

Der Sportliche Leiter Pietro Perrone sah das ähnlich. „Taktisch waren wir gut eingestellt. Die Mannschaft war aber viel zu ängstlich. Und wenn du dann drei Totalausfälle mit durchziehst, kannst du gegen Gahmen einfach nicht gewinnen“, sagt Perrone.

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Somit liegt Sharri jetzt schon fünf Zähler hinter dem wichtigen Platz zwei, der zur Aufstiegsrunde zur Bezirksliga berechtigt. „Unsere Chancen sind natürlich gering. Wir glauben aber weiter an uns und geben Vollgas. Vielleicht kommen wir noch einmal in die Nähe von Platz zwei“, sagt Degirmenci.

Ferhat Degirmenci verlässt KF Sharri

Sollte das kleine Wunder gelingen und Sharri schafft den Sprung in die Bezirksliga, wird Degirmenci nicht mehr an der Linie stehen. „Am Ende der Spielzeit ist Schluss. Darauf habe ich mich mit dem Vorstand geeinigt.“ Auf die Gründe wollte er nicht eingehen.

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Degirmenci wird im April seine B-Lizenz machen und wäre im Sommer bereit für einen neuen Klub. Der Sportliche Leiter Perrone befindet sich schon auf Trainersuche. „Ich habe ein paar Gespräche geführt“, sagt er. Sein Ziel sei es, ein Trainer-Trio für die kommende Spielzeit zu präsentieren.

„Damit habe ich in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht“, sagt er. Der erste Teil des Trios steht schon fest. Perrone selbst steigt mit ins Trainerteam ein. „Das ist so mit dem Vorstand abgesprochen.“ Er möchte das Team auf der einen Seite verstärken und auf der anderen Seite verjüngen. Sollte es in dieser Saison nicht mehr mit dem Aufstieg klappen, will er mit dem Klub in der kommenden Spielzeit wieder ganz oben angreifen.

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