K.F. Sharri: Ist das Projekt schon gescheitert? Das sagt der Geschäftsführer

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Der ehemalige Trainer und Sportliche Leiter Pietro Perrone verlässt den Fußball-A-Ligisten K.F. Sharri. Perrone ist nur einer von mehreren Abgängen. Ist das Projekt Sharri damit gescheitert?

Dortmund

, 26.05.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Pietro Perrone macht beim Fußball-A-Ligisten K.F. Sharri Dortmund Schluss. Der ambitionierte Trainer und Sportliche Leiter der Dortmunder verlässt den Verein auf eigenen Wunsch. Von Ende Dezember bis Ende April war der 49-Jährige bei Sharri aktiv. Nun schließt er sich zur kommenden Saison dem TuS Holzen Sommerberg an - agiert dort in einer Doppelfunktion im Trainerteam der Senioren und der A-Jugend. Perrone sieht dort die bessere Perspektive. Doch wie geht es mit Sharri Dortmund weiter? Der Geschäftsführer äußert sich.

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Agim Jusufi, Geschäftsführer bei Sharri Dortmund, findet - wie auch sein ehemaliger Trainer und Sportlicher Leiter Pietro Perrone - klare Worte zur Entwicklung des Fußball-A-Ligisten. Auch Jusufi spricht von einem Scheitern des Vorhabens, in die Bezirksliga aufzusteigen. Zudem bestätigt der Geschäftsführer, dass dem Verein Sponsoren wegen der Coronakrise abgesprungen sind. Somit fehlen dem Klub auch Gelder, um den vor dieser Saison zusammengestellten Kader zu halten.

Sharri-Geschäftsführer: „Wir müssen momentan zurückstecken“

„Wir müssen momentan zurückstecken und auch ein paar Schritte zurückgehen. Für die nächste Saison ist unser Projekt erst einmal gescheitert, wir wollen hauptsächlich erst einmal in der Liga drin bleiben. Wir wollen das Projekt aber nicht komplett für tot erklären, müssen uns aber neu aufstellen“, sagt Jusufi, der von großer Unsicherheit bei den Sponsoren spricht.

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Jusufi spricht auch davon, dass Sharri Dortmund künftig versuchen werde, eine Mannschaft mit jungen und hungrigen Spielern aufzubauen, die nach Möglichkeit in der kommenden Spielzeit die Klasse hält. Helfen sollen dabei Akteure aus den eigenen Reihen oder Spieler, die in der Jugend mal bei Sharri gekickt haben.

Noch kein Nachfolger in Sicht

Einen Nachfolger für Perrone kann Agim Jusufi aktuell noch nicht vorstellen. Der Geschäftsführer führt aber an: „Wir wollen versuchen, die Stelle mit Leuten aus den eigenen Reihen zu füllen. Wir haben schon Gespräche geführt“, so Jusufi weiter. Die Entscheidung, wer in der neuen Saison Trainer werde, solle jedoch zeitnah in den kommenden Wochen fallen. Dann hat der Klub zumindest ein Stück weit wieder mehr Planungssicherheit.

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