In der Gruppe 2 greift für Ay Yildiz ein 17-Jähriger an - Gibt es eine Premiere bei Wickede?

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In der Gruppe 2 zückt der überraschend starke A-Ligist Ay Yildiz Derne gegen Westfalia Wickede und die SG Gahmen noch einen ganz besonderen Spieler mit einem Alleinstellungsmerkmal aus dem Hut.

Dortmund

, 10.01.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

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Der Klub wird definitiv den jüngsten Spieler der Endrunder stellen: Hamza Zenuri. Der ist gerade einmal 17 Jahre alt. Trainer Yasin Yanik hat noch ein ärztliches Attest besorgt, damit er überhaupt mitspielen darf. „Hamza ist ein ganz feiner Techniker. Der wird uns helfen“, sagt der Coach. Zenuri musste zuletzt aber sechs Wochen pausieren, hatte ständig Kontakt mit seinem Physiotherapeuten, seine Muskulatur hatte sich verkürzt. „Jetzt ist aber alles wieder okay“, sagt Yanik.

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Ay Yildiz stellt ohnehin das jüngste Team der Endrunde. Der A-Ligist reist mit einem 17-, einem 18- und sieben 19-Jährigen an. „Die Jungs sind eigentlich alle ganz cool, trotzdem werden auch die coolsten Jungs mal nervös, wenn sie vor eine vollen Halle spielen“, sagt Yanik. Er hat seinen Jungs schon erzählt, wie es ist, in der Helmut-Körnig-Halle zu spielen. Er selbst stand schon mit dem SV Brackel im Halbfinale der Endrunde. Damals noch mit Trainer Axel Schmeing.

Kein Druck bei Ay Yildiz Derne

Er macht seinen Jungs vor den beiden Gruppenspielen gegen Westfalia Wickede und die SG Gahmen keinen Druck. „Wir haben schon mehr erreicht als wir überhaupt erwartet haben“, sagt der Trainer. Trotzdem ist der Ehrgeiz groß, auch den zweiten Tag zu erreichen. Dafür müsste Ay Yildiz nur ein Team hinter sich lassen. Wahrscheinliga den Liga-Konkurrenten SG Gahmen. Wickede als Westfalenligist ist der große Favorit der Gruppe.

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„Auf dem Papier sind wir aufgrund der Ligenzugehörigkeit der Favorit. Das ist klar“, sagt Trainer Alexander Gocke, „bisher haben wir uns aber nicht so präsentiert, dass wir sagen können, wir kommen hier locker weiter“.

Spielt Marcel Großkreutz für Wickede?

Unklar ist, wie sein Kader aussieht. Wer übernimmt den Platz des Verletzten Robin Dieckmann? Wird die zentrale Figur Marcel Großkreutz rechtzeitig fit? Feiert sogar Oberliga-Neuzugang Kaniwar Uzun, der von Westfalia Herne im Winter kam sein Debüt? Alles noch unbeantwortete Fragen.

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Gocke verlangt von seinem Team, dass das Passspiel besser werde, dass leichte Fehler vermieden werden und dass die Offensivspieler sich besser anbieten. Ansonsten werde es auch gegen die A-Ligisten ganz schwer, den zweiten Tag zu erreichen.

Die SG Gahmen kommt mit breiter Brust

Und die SG Gahmen kommt mit ganz breiter Brust aus Lünen. „Wir haben keine Angst vor irgendeinem Gegner. Wir sind so selbstbewusst um zu sagen, uns muss man erstmal schlagen“, sagt Trainer Bülent Kara, der zu Saisonbeginn noch Bezirksligist Türkspor Dortmund trainiert hatte. „Es wäre natürlich überragend, wenn wir am zweiten Tag auf meinen alten Klub treffen würden. Darüber würde ich mich freuen“, sagt Kara. Die Chance, sich für das Viertelfinale zu qualifizieren, hat sich durch die Rückkehr von Osman Kumac erhöht.

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Der Ofensivsspieler, der im vergangenen Jahr mit Türkspor in der Endrunde stand, hat sich wieder gesund zurückgemeldet. „Osman ist ein begnadeter Hallenzocker. Er ist der Typ für das Besondere. Er steigert unsere Qualität noch einmal“, sagt Kara.

Allen drei Trainern ist es vollkommen egal, ob sie als Erster oder Zweiter in das Viertelfinale einziehen. Schwer wird es auf jeden Fall, denn die Namen der möglichen Konkurrenten lauten Türkspor Dortmund, BSV Schüren und FC Brünninghausen.

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