HSV-Junioren schlagen auch Bezirksligisten, Türkspor kassiert einen Warnschuss

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Westfalia Wickede bekam die Stärke der A-Jugend des HSV zu spüren, auch Mengede 08/20 kann ein Lied davon singen - feiert aber zwei Tore eines Rückkehrers. Türkspor macht eine neue Erfahrung.

Dortmund

, 05.02.2020, 22:28 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mengede 08/20 - Hombrucher SV A-Junioren 4:5 (1:1)

Schon gegen Westfalia Wickede lieferten die A-Junioren des Hombrucher SV eine tolle Partie ab, verlor nur knapp gegen den Westfalenligisten. Auch gegen Bezirksligist Mengede 08/20 zeigten die jungen Erwachsenen erneut ihr Potenzial.

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Gegen den Bezirksligisten Mengede 08/20 sorgte ein später Treffer von Maurice Danielle Werlein (89.) - insgesamt war es der dritte Treffer des Offensivmanns - für den 5:4-Erfolg im rasanten Test. „Wir waren ein bisschen am Ende mit unseren Kräften“, gibt Mengedes Trainer Tobias Vößing zu. Immerhin war es das dritte Testspiel in nur vier Tagen. Am vergangenen Sonntag schlug Mengede Concordia Wiemelhausen II mit 3:0, am Dienstag setzte es gegen die erste Mannschaft Wiemelhausens dann eine 2:4-Niederlage. Und nun gegen Hombruch die zweite.

„Sonntag, Dienstag Mittwoch, das hat man bei uns gemerkt. Hinten raus wurde es ein bisschen vogelwild, deswegen war estaktisch auch ein bisschen ein Muster ohne Wert“, so Vößing, der froh war, dass sich keiner verletzt hat und alle zur Verfügung stehenden Spieler zum Einsatz kamen. Kurios dabei: Eigentlich hat Mengede drei Torhüter im Kader, doch in Hälfte eins stand mit Stephan Schiebel dennoch die etatmäßige Nummer vier, der erste Torhüter der zweiten Mannschaft, im Kasten. „Janik Faehnrich kam berufsbedingt erst zur zweiten Hälfte“, klärt Vößing auf.

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Mengede testet am kommenden Sonntag noch einmal gegen den TuS Heven, bevor es am 16. Februar gegen den VfR Sölde wieder in der Bezirksliga um Punkte geht. Etwas Positives hatte das Testspiel dann doch noch, auch wenn der Bezirksligist laut Vößing „hinten definitiv zu viel kassiert“, habe. Rückkehrer Florian Knafla traf doppelt (19./67.) und zeigte, wie er der Mannschaft helfen kann.

SG Berchum/Garenfeld - Türkspor Dortmund 1:0 (0:0)

Gegen den Tabellenzweiten der Bezirksliga 6 hatte Türkspor Dortmund zum ersten Mal in der Vorbereitung arge Probleme - am Ende setzte es sogar die erste Niederlage. „Es war ein sehr guter Gegner, der taktisch gut gearbeitet hat. Wir sind nicht so ins Spiel gekommen“, sagt Trainer Reza Hassani nach der Partie. Berchum habe viel Druck gemacht und Türkspor gut angelaufen. Erst nach 15 Minuten wären seine Spieler damit besser klargekommen, so Hassani. „Zur Hälfte stand es 0:0, sie hatten eine Möglichkeit und wir eine durch Jorge Jose Machado.“

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Nach der torlosen ersten Hälfte war es Berchums Tobias Neynaber (57.) der den einzigen Treffer der Partie erzielte. Dabei war Hassani in Spielabschnitt zwei mit dem Auftritt seiner Mannschaft mehr zufrieden, als mit dem in Hälfte eins. „Das war besser, wir hatten mehr Ballbesitz.“ Das Gegentor sei durch einen individuellen Fehler entstanden.

In der Vorwärtsbewegung wurde der Ball in der Defensive verloren, so Hassani, der den Sieg Berchums anerkennt. „Sie waren entschlossener in den Zweikämpfen, bissig und haben viel Qualität. Das Spiel hat trotzdem Spaß gemacht, vielleicht war es auch ein Weckruf für die Jungs, dass sie immer 100 Prozent geben müssen.“

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Bevor am 16. Februar der Ligastart gegen Brambauer ansteht, testet Türkspor am Sonntag noch einmal. Dann wartet der DSC Wanne-Eickel, Tabellenzweiter der Westfalenliga. Für Hasssani ist der Gegner eine „Granate.“

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