Hombrucher SV setzt auf Kontinuität und verlängert mit Trio - auch der Anführer bleibt

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Momentan befindet sich der HSV im Mittelfeld der Landesliga und strebt den Klassenerhalt an. Nun hat sich der Verein drei Zusagen gesichert - unter anderem vom wichtigsten Mann.

Dortmund

, 27.02.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zum Jahreswechsel erlebte der Hombrucher SV schwierige Zeiten: Der Verein hatte Trainer Sebastian Didion entlassen. Mit ihm gingen acht Spieler – damit wurde der Landesligist von jetzt auf gleich zu einem Abstiegskandidaten. Schließlich war ein beachtlicher Teil der Mannschaft einfach weg.

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Trotz dieser komplizierten Voraussetzungen gelang es Coach Alexander Enke, der vorher zusammen mit Didion an der Seitenlinie stand, das Team im Mittelfeld der Liga zu halten. Für die Verantwortlichen beim HSV Grund genug, den Vertrag mit Enke für die kommende Saison zu verlängern. Der Cheftrainer geht damit in sein drittes Jahr beim Traditionsverein aus dem Dortmunder Süden.

Auch HSV-Torwarttrainer Sarwat Radwan bleibt

Mit ihm bleibt auch der spielende Co-Trainer Benjamin Bielmeier. „Auch der von einigen Vereinen aufgrund seiner guten Arbeit umworbene Torwarttrainer Sarwat Radwan bleibt uns erhalten“, freut sich der HSV-Vorsitzende Thomas Richarz.

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Zum Umschwung nach der schwierigen Zeit im Dezember meint Enke: „Wir haben ein paar neue Leute dazubekommen. Und die Neuzugänge haben sich gleich gut eingeschlagen. Das hat sich positiv auf die Mannschaft ausgewirkt.“ Mit den neuen Spielern plane man zudem perspektivisch über die Saison hinaus. Der Trainer freut sich, dass der Verein ihm das Vertrauen schenkt und er langfristig den Kader des Teams zusammenstellen kann.

Thomas Richarz: „Ich denke, wir können innerhalb der nächsten Tage bei etlichen Akteuren Vollzug melden“

Der Sportliche Leiter Detlef Severidt und Geschäftsführer Willi Tiemann führen zurzeit Gespräche mit den Akteuren aus dem bisherigen Kader und potentiellen Neuzugängen. „Die Gespräche mit den Spielern aus unserem Kader sind bereits weit fortgeschritten. Ich denke, wir können innerhalb der nächsten Tage bei etlichen Akteuren Vollzug melden“, lobt Richarz die akribische Arbeit seiner Sportlichen Leitung.

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Auf die Stimmung beim HSV wirkte sich sicher auch das Abschneiden des Teams bei den Hallenstadtmeisterschaften aus. Dort kam der Landesligist bis ins Finale und unterlag erst dort dem BSV Schüren. „Für die Spieler hatte das Turnier eine enorme Bedeutung. Für den Zusammenhalt des Teams nach dem Umbruch war das optimal“, sagt Enke.

Alexander Enke und Daniel Beilmeier kickten für den FC Brünninghausen

Der Trainer freut sich zudem auf die weitere Zusammenarbeit mit seinem Assistenten Bielmeier. Beide kickten schon zusammen für den FC Brünninghausen, als der FCB noch in der Oberliga spielte. „Wir kennen uns schon sehr lange und haben einen ähnlichen Blick auf den Kader und die Spieler.“

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Für den Rest der Saison hofft der HSV auf eine ruhige Zeit. Momentan liegt das Team auf Rang acht, hat aber nur fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Dementsprechend könnte es nochmal eng werden. „Viele Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich haben in letzter Zeit gepunktet. Wir müssen aufpassen und rechtzeitig unsere Punkte sammeln“, blickt Enke voraus.

Nächstes Spiel gegen SV Horst-Emscher

Am Sonntag (15.15 Uhr, Sportplatz Deutsch-Luxemburger) empfängt der HSV erstmal den unmittelbaren Tabellennachbarn SV Horst-Emscher (9.). Das Hinspiel konnte Hombruch mit 3:2 gewinnen, zu der Partie am Sonntag meint der Trainer: „Das Spiel wird kein Selbstläufer. Wir müssen unsere guten Leistungen aus den vorigen Spielen nun endlich mal auch in Punkte ummünzen.“

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