Hombruch spielt oben mit - spielt laut Trainer Alexander Enke aber gar nicht so gut

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Der Hombrucher SV hat nach zwei Niederlagen eine Serie gestartet - die soll auch nach der Partie gegen Horsthausen Bestand haben. Der Trainer hat aber einige Fragezeichen auf seinem Zettel.

von Moritz Lerch

Dortmund

, 05.10.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Hombrucher SV kann am Sonntag (15.15 Uhr, Deutsch-Luxenburger-Str. 56, 44225 Dortmund) gegen Horsthausen eine starke Serie ausbauen. Nach einem schwachen Start steht der HSV direkt hinter dem Spitzenduo um den Kirchhörder SC und dem SV Wacker Obercastrop. Aufstiegsfavorit TuS Bövinghausen ließen die Rotweißen bereits vergangenes Wochenende beim 2:0-Erfolg über Firtinaspor Herne hinter sich.

Starke Serie in sechs Spielen

„Wir können echt nicht klagen“, beschreibt HSV-Coach Alex Enke die aktuelle Lage seiner Mannschaft. Der Hombrucher SV legt nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn eine starke Serie von fünf Siegen und einem Unentschieden hin. Dabei steht das Team von Alex Enke auf Platz drei der Tabelle der Landesliga. „Wir spielen nicht so gut, wie es die Serie vermuten lässt“, gibt Enke offen zu. Seine Mannschaft habe - neben viel Qualität - das Spielglück in den letzten Wochen auf ihrer Seite gehabt. Verlängern wollten seine Jungs die Serie jedoch ohne weiteres.

Eine ähnlich starke Phase hatten die Jungs von der Deutsch-Luxemburger-Straße schon in der letzten Saison. Da schaffte es der HSV, zwölf Spiele in Serie nicht zu verlieren. Dabei trennten sie sich jedoch zu häufig mit einem Remis. Daher schafften sie es nicht, sich in der Spitzengruppe der Liga zu etablieren. „Es war unterm Strich sehr ärgerlich, dass wir viele knappe Spiele nicht gewinnen konnten. Häufig fehlte uns da die letzte Konsequenz. Das sieht dieses Jahr glücklicherweise besser aus“, blickt Enke auf die letzte Serie zurück. Nun scheint das Spielglück in engen Partien endlich auf Seiten der Hombrucher zu sein.

Horsthausen hat sich gut verstärkt

Zu Horsthausen kann Alex Enke nicht viel sagen. „In unserer Liga ist es schwierig, an Videomaterial zu kommen. Ich weiß nur, dass Horsthausen sich im Sommer sehr gut verstärkt hat. Gut in die Saison gestartet sind sie auch“, berichtet Enke. Er erwartet ein ganz enges und hart umkämpftes Spiel.

Personell sieht es beim HSV für Sonntag schwierig aus. Benjamin Bielmeier, Dillon Nassaraj und Florian Peterhülseweh drohen aufgrund muskulärer Probleme auszufallen. „Wir wollen die beiden Spiele vor unserer Pause bestmöglich absolvieren. Danach werden wir die Jungs mit muskulären Problemen erstmal auskurieren lassen“, so Enke.

Nur elf Feldspieler standen zur Verfügung

Da aus verschiedensten Gründen dem HSV nur elf Feldspieler unter der Woche zur Verfügung standen, hat Enke nur einmal diese Woche trainieren lassen. Neben den Spielern mit muskulären Problemen steht auch hinter dem Einsatz von Kapitän Fabian Lienig ein Fragezeichen (Knieverletzung). Raimund Büth hingegen stieg unter der Woche wieder ins Training ein. Ob er für Sonntag eine Option ist, „wird sich zeigen“, so Enke.

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Dass die nächsten Spiele kein Selbstläufer sind, möchte Enke anmerken. „So schnell, wie es nach oben geht, kann das Pendel auch wieder zurückschlagen. In dieser Liga gewinnt man kein Spiel mal eben“, weiß der HSV-Trainer. Die letzte Partie in Herne sei schon sehr hart gewesen. Das bestätigt Enkes Warnung, dass es in der Landesliga keinerlei Selbstläufer gibt. „Wir wissen um die schwere jeder Aufgabe. Die Jungs sind gewarnt“.

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