Hombruch kassiert Final-Niederlage gegen Ahlen

Handball: Kronen-Cup

Die Ahlener SG sicherte sich die 26. Auflage um den Kronen-Cup des TuS Westfalia Hombruch. Der Drittligist setzte sich im Finale des zweitägigen Handball-Traditionsturniers hauchdünn und glücklich mit 8:7 über den sensationell stark auftrumpfenden Gastgeber durch.

DORTMUND

, 15.08.2016, 09:13 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hombruch kassiert Final-Niederlage gegen Ahlen

Hombruchs Neuzugang Philipp Berghoff (r.) bot im Finale beim unglücklichen 7:8 gegen Ahlen eine starke Leistung.

Der neue Titelträger durfte sich neben dem Pokal über die Siegprämie von 750 Euro freuen. Den Hombruchern blieben als kleines Trostpflaster 350 Euro. Zwar verließ der haushoch favorisierte Drittliga-Aufsteiger als Gewinner das Feld. Gefühlt allerdings war eigentlich die Westfalia der große Sieger. Bereits in der Gruppenphase des Endrundenturniers hatte das Team von Trainer Marc Lauritsch die SG mit 11:10 düpiert. Und auch beim abschließenden Höhepunkt war von einem Drei-Klassen-Unterschied nichts zu spüren. Pech, dass beim Stand von 5:5 fünf Minuten vor dem Abpfiff Hombruchs Spielmacher Alex Müller verletzt ausscheiden musste. Möglicherweise hätte es andernfalls zur Sensationswiederholung gelangt.

So hatte Ahlen per Kempa-Tor kurz vor Schluss das bessere Ende für sich. „Das war insgesamt eine Topvorstellung unserer Mannschaft“, hielt sich der Frust bei Lauritsch nach dem verpassten Cup-Sieg in Grenzen. Die Vorrunde hatte sein Team mit ungeahnter Souveränität und ungeschlagen als Erster beendet, neben dem Sieg über Ahlen den Verbandsligisten TuS Bommern beim 14:10 beherrscht und dem Oberligisten TV Soest ein 10:10 abgerungen. Im Halbfinale legte Dortmunds hoffnungsvoller Landesligist schließlich den Oberligisten SG Menden Sauerland Wölfe hochverdient mit 11:8 zu den Akten. Als großer Rückhalt entpuppte sich dabei Torwart Kevin Humberg mit einer Spitzenleistung. Zudem brachte Ole Sasse in der entscheidenden Phase eine kleine Vier-Tore-Gala ein.

Siebenmeter-Werfen

Im anderen Halbfinale zuvor schaltete Ahlen den zukünftigen Drittliga-Rivalen und Titelverteidiger TuS Volmetal mit 11:9 nach SiebenmeterWerfen aus. Zum Ende der regulären Spielzeit stand es 7:7.

In der zweiten Gruppe hatten der Oberliga-Aufsteiger OSC Dortmund und der Landesligist ATV Dorstfeld mit dem Endrundeneinzug ihr Ziel erreicht. Beide Teams gingen zudem durch eine „Zusatzeinheit“ etwas belastet in den zweiten Tag: Samstagabend feierten die Spieler gemeinsam den 30. Geburtstag von OSC-Kreisläufer Florian Edeling. Unter Berücksichtigung aller Umstände war dessen Coach Thorsten Stoschek, der auf zahlreiche Leistungsträger verzichten musste, grundsätzlich zufrieden: „Wir waren gegen Volmetal beim 9:11 und gegen Menden beim 9:12 nah dran, haben schließlich gegen den ATV den Klassenunterschied deutlich gemacht.“ Auch Dorstfelds Carsten Hergert machte seinem Team unter dem Strich trotz der drei Niederlagen keine Vorwürfe. 

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