Hecker-Cup: ASC will in den Sonntag kommen

DORTMUND Wenn am Samstag ab 15 Uhr die Spiele des 18. Hecker-Cups in der Halle Renninghausen auf dem Programm stehen, werden viele Spieler den Handball nach mehreren Wochen wieder zum ersten Mal anfassen.

von Von Christian Gerards

, 04.07.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
HC Süds Routinier Dirk Maruska fehlt beim 18. Hecker Cup.

HC Süds Routinier Dirk Maruska fehlt beim 18. Hecker Cup.

„Der Zeitpunkt für das Turnier ist alles andere als glücklich“, sagt HC Süds Co-Trainer Christian Kunert und verweist darauf, dass seine Mannschaft erst seit einer Woche wieder im Training ist.

Dabei wurde das Augenmerk vor allem auf Ausdauer gelegt und der Ball im Netz belassen. Als ligahöchster Dortmunder Vertreter (Oberliga) brauchen die Südlichen nicht durch die heutige Qualifikationsrunde.

Gespräche mit Maruska

Für die Hauptrunde am  Sonntag (ab 11 Uhr) erwartet Kunert von seiner Mannschaft daher nicht viel. „Für mich ist wichtig, dass sich kein Spieler verletzt“, blickt er aufs Turnier.

Erschwerend kommt hinzu, dass zahlreiche Spieler erst gar nicht mit nach Hombruch kommen: Thomas Kötter, Matthias Massat, Dirk Maruska und Neuzugang Sebastian Dreiskämper werden aus verschiedenen Gründen fehlen. Mit Maruska wollen die HC-Verantwortlichen in den nächsten Tagen sprechen und ausloten, ob der Routinier weiter für die Gelbhemden auflaufen wird.

Bei Landesligist ASC Dortmund wird am Wochenende Neu-Trainer Martin Denso (kam aus Lemathe) fehlen: Er ist gestern in die Toskana gefahren. „Schön wäre es, wenn wir in den Sonntag kommen würden“, sagte er kurz vor seiner Abreise.

Ausdauer trainiert

„Die Mannschaft muss sich nach dem Umbruch erstmal finden und neu aufstellen“, meint Denso. Schlimmer als im Vorjahr können die Aplerbecker eigentlich nicht abschneiden: Mit drei Niederlagen und 25:30 Toren stellte der ASC am ersten Tag das schlechteste Team.

Der ASC wird mit einem Mix aus Spielern der ersten und zweiten Mannschaft antreten. „Wir sind schon seit drei Wochen im Training, haben vor allem Ausdauer trainiert und nicht mit dem Ball gearbeitet“, sagt Denso. Damit liegt er auf der Linie von Gastgeber Westfalia Hombruch, die in etwa den gleichen Fahrplan hatten.

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