Hamsa Berro kehrt als Trainer zum Fußball-Bezirksligisten TuS Hannibal zurück. Und auf den neuen (alten) Trainer wartet eine gewaltige Aufgabe.

Dortmund

, 24.09.2018, 16:21 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach sieben Spieltagen hat der TuS noch keinen einzigen Zähler ergattern können. Das punktlose Schlusslicht hat dabei ein desaströses Torverhältnis von 3:22. Nun soll Berro, der den TuS in der vergangenen Saison als Zweiter bis in die Relegation zur Landesliga führte, wieder bessere Zeiten einläuten.

Hamsa Berro ist zurück und will den zuletzt desaströsen TuS Hannibal auf Kurs bringen

Sieben Spiele, null Punkte: Es sieht nicht gut aus für den TuS Hannibal. © Screenshot: fussball.de

Der bisherige Spielertrainer Eduardo Ribeiro wird dem Verein als Spieler und im Trainerstab erhalten bleiben. „Ich werde Eduardo Ribeiro bei der gewaltigen Aufgabe als Spielertrainer entlasten und ab sofort an der Linie stehen“ so Berro. „Aufgrund von urlaubsbedingter Abwesenheit einiger Akteure hatten wir eine katastrophale Vorbereitung und deshalb nur die Fitness für 60 Minuten“, kennt Ribeiro die Gründe für den schlechten Saisonstart.

Feldspieler im Tor

Wegen der vielen fehlenden Spieler musste Hannibal in der Vorbereitung sogar ein Testspiel absagen. „Wir sind nach unserem kleinen Umbruch und durch die dauernde Abwesenheit einiger Spieler noch nicht eingespielt, außerdem haben wir durch die Abwesenheit von Stammtorhüter Reber Urtekin ein Torwartproblem“, äußerte sich Ribeiro zu den weiteren Gründen. In dem etatmäßigen Mittelfeldspieler Evans Sammrey stand zuletzt sogar ein Feldspieler im Gehäuse.

Hamsa Berro ist zurück und will den zuletzt desaströsen TuS Hannibal auf Kurs bringen

Hamsa Berro (r.) ist wieder zurück an der Seitenlinie beim TuS Hannibal. © Schütze

Der momentane Tabellenstand spiegelt bei den Nordstädtern die katastrophal verlaufene Vorbereitung wider. Rückkehrer Hamsa Berro, der zuletzt zusammen mit einigen Kumpels als Spieler beim B-Ligisten SC Dortmund 97/08 aktiv war, will vor allem die Führungsspieler wie Ibrahim Berro, Mustapha Hamdaoui und Mahmoud Najdi verstärkt in die Pflicht nehmen. „Verein und Spieler müssen in der momentanen Situation enger zusammen rücken, vor allem ist jetzt intensives Training gefragt, damit wir in den nächsten Spielen die nötigen Punkte einfahren“, so Berro.

Hamsa Berro will das Feuer entfachen

Zudem gilt Berro als Motivator, der bei den Akteuren wieder dafür sorgen soll, dass sie alles aus sich herausholen. „Der Baum brennt beim TuS Hannibal, ich tue dem Verein einen Gefallen und kehre aus alter Verbundenheit zurück“, nennt Hamsa Berro die Gründe für sein erneutes Engagement. „Wir müssen in den kommenden Partien anfangen zu punkten, damit der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen nicht zu groß wird“, weiß Berro.

Hannibal bestreitet seine nächste Partie gegen Aufsteiger TuS Körne, ehe mit dem FC Overberge, Alemannia Scharnhorst und dem Dorstfelder SC drei ebenfalls gefährdete Mannschaften als Gegner warten. Zurzeit hat Hannibal vier Zähler Rückstand zum rettenden Ufer.

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