Halle Renninghausen: „Mehr Budenzauber“ bei Eichlinghofen und Brünninghausens Katastrophe

dzHallenfußball-Stadtmeisterschaft

Während sich der TuS Eichlinghofen in der Halle Renninghausen durch personelle Wechsel mehr spielerische Klasse erhofft, glaubt Brünninghausens Trainer an eine schwierige Zwischenrunde.

Dortmund

, 03.01.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Neun Teams kämpfen in der Halle Renninghausen um den Einzug in die Endrunde. Beim Favoriten aus Brünninghausen spricht Trainer Rafik Halim von einer „Katastrophe“. Bei einem Bezirksligisten kommt es derweil zu personellen Veränderungen - zwei „ausgezeichnete Fußballer“ kommen als Verstärkung.

Anzeige


Nachdem der TuS Eichlinghofen sich mit einem knappen Sieg und einem Unentschieden in die Zwischenrunde gekämpft hatte, will sich der Bezirksligist in den kommenden Spielen stärker präsentieren. Dafür plant Trainer Marc Risse mit zwei Änderungen. Sowohl Patrick Pöhl als auch Neuzugang Alexander Voss sollen am Freitag dabei sein, wenn der TuS auf den TSC Eintracht (Kreisliga A) und Mengede 08/20 (Bezirksliga) trifft.

„Ausgezeichnete Fußballer“ sollen Eichlinghofen in der Halle helfen

Von den beiden Neuen ist Risse überzeugt: „Das sind beides ausgezeichnete Fußballer.“ Bisher sei sein Team mehr über den Kampf und Einsatz gekommen. Wenn ein Bezirksligist aber nur knapp in einer Gruppe mit einem A- und einem B-Kreisligisten weiterkommt, „kann alles andere nicht so gut gewesen sein“, erklärt er.

Jetzt lesen

Für die kommenden Partien wünscht er sich nun „ein bisschen mehr Budenzauber“. Seine Spieler sollen aber auch ruhiger auftreten. In der Vorrunde seien viele „sehr aufgeregt“ gewesen. Risse gibt sich mit Blick auf die nächsten Spiele jedoch zuversichtlich.

Jetzt lesen

Besser lief es hingegen in der Vorrunde beim Hombrucher SV, der ohne ein einziges Gegentor weiter kam „Das war eine richtig gute Leistung“, sagt Benjamin Bielmeier, der in der Zwischenrunde Trainer Alexander Enke auf der Bank ersetzt. Gegen den B-Ligisten VfL Hörde und den A-Ligisten SF Brackel geht Hombruch als klarer Favorit in die Gruppe. Doch Bielmeier möchte mit seinem Team jeden Gegner ernstnehmen.

Brackel will auch am Samstag noch spielen

So auch die SF Brackel, die nach einem viel diskutierten 25:1-Sieg gegen NK Zagreb weiterkamen. Auf zwei Spieler muss Trainer Michael Kalwa verzichten. „Aber das kriegen wir hin“, sagt er. „Ich hab da schon eine interne Lösung parat.“ Trotz der Ausfälle will der Tabellenfünfte der Kreisliga A2 das Optimale aus seinen Möglichkeiten machen.

Jetzt lesen

„Wenn man da ist, will man auch den zweiten Tag erreichen“, erklärt Kalwa. Vor allem gehe es aber darum, sich ordentlich zu präsentieren, nachdem Brackel „letztes Jahr mehr oder weniger sang- und klanglos ausgeschieden“ war. Dass der Hombrucher SV in der Gruppe zwei Favorit ist, ist für den SF-Trainer klar. Doch auch den VfL Hörde „dürfen wir nicht unterschätzen“.

Zwei Ausfälle beim FC Brünninghausen

Großer Favorit in der Halle Renninghausen ist der FC Brünninghausen. In der Gruppe drei warten auf das Team von Rafik Halim nun Bezirksligist Viktoria Kirchderne und RW Barop aus der Kreisliga A. „Das wird schon schwierig“, sagt der Trainer des Westfalenligisten. Natürlich sei es der Anspruch seiner Mannschaft, als Gruppenerster in die Endrunde zu kommen. Doch „ich weiß nicht, ob man das zu 100 Prozent erwarten kann“.

Jetzt lesen

Denn den Favoriten plagen Verletzungssorgen. Sebastian Schröder fällt aufgrund einer Grippe aus. Zudem fehlt ein Neuzugang, dessen Namen Halim noch nicht nennen will, verletzt aus. Als „Katastrophe“ bezeichnet er die Ausfälle. Zwei Spieler aus seinem zehnköpfigen Kader seien zudem noch aus der A-Jugend. „Als Favorit gegen den Underdog bist du auch immer der, der ausgepfiffen wird“, sagt er. Für seine größtenteils noch sehr junge Mannschaft womöglich eine spezielle Situation, glaubt er.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt