Grondziewski hofft auf Wiederholung

Dortmunder Fußballgipfel

Vor einem Jahr wurde das Stadion Rote Erde Zeuge einer Premiere: Erstmals in seiner Geschichte trat Borussia Dortmund mit der Profi-Mannschaft zum Fußball-Gipfel gegen eine Stadtauswahl der besten Amateurspieler an.

DORTMUND

von Von Matthias Dersch

, 04.11.2010, 20:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Neuauflage des Dortmunder Fußballgipfels wird es frühestens im nächsten Jahr geben.

Eine Neuauflage des Dortmunder Fußballgipfels wird es frühestens im nächsten Jahr geben.

Doch ein Jahr später deutet nichts darauf hin, dass sich Geschichte schnell wiederholen könnte: Während die Borussia gestern zum Europa League-Spiel in Paris antrat, fiel in Dortmund der Regen auf die leeren Betonstufen der Roten Erde – ein Bild, das perfekt zur tristen Stimmung von Jürgen Grondziewski passt. Der Dortmunder Fußball-Kreisvorsitzende hatte damals einen großen Anteil am Zustandekommen des Gipfels und werkelt seitdem daran, eine Neuauflage auf die Beine zu stellen – bislang ohne Erfolg.

„Aktuell sieht es nicht so aus, als könnte es einen zweiten Gipfel geben“, sagt Grondziewski mit Bedauern in der Stimme, „eigentlich wollte ich mich im Rahmen der Auslosung der Hallenstadtmeisterschaft mit Hans-Joachim Watzke treffen und über eine Neuauflage sprechen. Doch aufgrund einer Tagung musste er leider absagen.“ Probleme mit der Terminierung dürfte auf Seiten der Borussia auch der Hauptgrund dafür sein, noch keine feste Zusage für einen zweiten Gipfel gegeben zu haben. Woche für Woche mussten die Schwarzgelben bislang in der Bundesliga, dem DFB-Pokal und der Europa League ran. Für ein Benefiz-Spiel blieb da keine Zeit.

„Im Grundsatz ist das eine gute Geschichte“, meint BVB-Sportdirektor Michael Zorc, „doch es muss vernünftig realisierbar sein.“ In der Rückrunde könnte die Terminhatz der Borussia ein Ende haben – und den Weg frei machen. Grondziewski hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben: „Ich werde dran bleiben.“ 

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