Golf-Herren feiern

DORTMUND Die ganz große Bescherung fiel aus. Dennoch war die Geburtstagsfeier für den 55 Jahre alt gewordenen Cheftrainer des Dortmunder Golfclubs, Ludger Theeuwen, ein schönes Fest.

von Von Peter Schütze

, 21.07.2008, 17:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stolz: Die aufgestiegenen DOGC-Herren

Stolz: Die aufgestiegenen DOGC-Herren

„Am Erfolg der Herren hatte ich nie Zweifel. Und in der Tat hat die Mannschaft sich den sportlichen und nervlichen Anforderungen eines Aufstiegskampfes voll gewachsen gezeigt“, war das „Geburtstagskind“ stolz. Dessen Captain Franz Ferdinand Marx urteilte: „Das war eine ganz heiße Kiste.“In den Vierern hatten die Dortmunder für ein gutes Polster gesorgt. David Smolin/Michael Hegemann, Axel Tilse/Veit Hasselmann und Uwe Kühling/Stefan Lentz brachten den DOGC auf der Siegerstraße, während Wolfgang Horsthemke/Matthias Tischler gegen die Hessenmeister Christian Engel/Karsten Gail ohne Chance waren.

In den Einzeln zeigte Stadtmeister Axel Tilse gegen Torsten Schöne, den die Hessen hatten extra einfliegen lassen, ebenso eine Klasseleistung wie Club-Champion Matthias Tischler, der Tim Engel schon am 13. Loch in die Knie zwang. Dr. Jochen Nachtwey spielte gegen Mike Hopper seine ganze Routine aus. Als Hasselmann und Lückhoff sich während einer Gewitter-Pause am 18. Loch auf eine Punkteteilung einigten, war Dortmunds Aufstieg bei 6,5 Punkten perfekt. Somit brachen David Smolin und Club-Chef Dr. Horst Brenner ihre Spiele ohne Sieger ab. So endete auch Hegemanns Voll-Partie gegen den mit Handicap 2,9 zu Buche stehenden Maximilian Baumgart. Geschlagen geben musste sich lediglich Uwe Kühling gegen Karsten Gail.

Aller guten Dinge waren für die DGC-Damen nicht drei: Sie verloren zum dritten Mal hintereinander ein Aufstiegsspiel zur 2. Liga. „Natürlich waren wir traurig. Aber am Abend bei der tollen Party mit den Herren war das vergessen“, sagte Captain Andrea Marx. Auf dem Euregio-Kurs war nach den Vierern beim Stande von 1,5:1,5 noch alles offen. Gaby Stratemann/Dr. Charlotte Gehlen-Staerk hatten voll, Franziska Schaefermeyer/Jana Baumann halb gepunktet; Andrea Marx/Ilka Wolf waren leer ausgegangen, rehabilitierten sich aber mit zwei Siegen im Einzel gegen Saskia Nierhaus bzw. Nina Schulte. Das blieben jedoch die einzigen Punkte.

„In der 2. Bundesliga wären wir ohnehin zur Fahrstuhlmannschaft geworden“, mutmaßte Andrea Marx, die indes für die neue Saison einen neuen Anlauf „mit mindestens zwei neuen Spielerinnen“ ankündigt. Das wird auch nötig sein; denn Jana Baumann verabschiedet sich für ein Studienjahr nach Japan.

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