Türkspor Dortmunds Ozan Bektas über den Sturmpartner: Ein Super-Bomben-Stürmer

dzSpieler des Spieltages

Ozan Bektas ist eine feste Größe im Team des Bezirksliga-Tabellenführers Türkspor Dortmund. Jetzt haben ihn die Dortmunder Amateurfußball-Fans zum Spieler des Spieltages gewählt mit 35 Prozent.

Dortmund

, 14.12.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Hallo Herr Bektas, ihr Team Türkspor Dortmund hat ihm Moment einen echten Lauf und führt als Aufsteiger die Tabelle der Bezirksliga an. Da kommt doch die Winterpause zum denkbar schlechten Moment. Würden Sie und ihr Team nicht lieber weiter durchziehen?

Schon richtig, es läuft wirklich gut bei uns im Moment. Aber trotzdem können wir die Winterpause ganz gut gebrauchen. Denn es kommen ja noch ein paar Verstärkungen zu uns. Und um die top einzubauen, passt die kommende Vorbereitung bis zum Beginn der Rückrunde gerade richtig. So wie es ist, kommt uns das schon ganz gelegen. Und dann werden wir noch besser.

Ihr Kapitän Durmus Aydin hat vor kurzem gesagt, Türkspor ist im Laufe der Saison vom Jäger zum Gejagten geworden. Macht das der Mannschaft Druck oder spornt das eher an?

Ich würde sagen, es spornt uns tatsächlich eher an. Druck spüren wir eigentlich nicht. Den Druck haben die anderen, die uns jagen. Bei uns ist die Stimmung im Team gut, manchmal sogar ein bisschen chillig. Macht einfach Bock gerade. Und man muss auch sagen, dass uns die guten Spiele der letzten Wochen ein gutes Stück selbstbewusster gemacht haben.

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An diesen guten Leistungen haben Sie mit Ihren zwölf Toren in der Hinrunde gehörigen Anteil. In der Offensive sind Sie gesetzt. Was geben Sie Ihrer Mannschaft außer Ihren Toren.

Ich bin glaube ich eher ein ruhiger und besonnener Typ. Das ist neben dem Platz so und auf dem Platz nicht anders. Und mit dieser Art kann ich der Mannschaft in vielen Situationen sicher weiterhelfen. Ich schrei nicht rum, schrei niemanden an. Versuche die Jungs vor allem positiv zu motivieren.

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In der Aufstiegssaison hatten Sie mit weit über 50 Toren einen Riesenanteil an Türkspors Erfolg. Jetzt haben Sie mit Mateus Ajala Cardoniz einen offensiven Partner an Ihrer Seite: Funktioniert das gut?

Es funktioniert Spitze. Wir ergänzen uns perfekt. Er ist ein Super-Bomben-Stürmer, der vorne alles wegmacht. Außerdem ist es ja nicht so, dass wir mit einem Doppelsturm spielen. Mateus ist grundsätzlich unser Stürmer ganz vorne. Ich bin eine Linie zurückgerückt. Und das klappt viel besser als vorher mit einem Doppelsturm, bei dem die Lücken dann auch schonmal zu groß wurden. Jetzt ist es so, dass ich ihm die Bälle vorlege und er mir. Wir ergänzen uns da sehr gut.

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Im Winter kommt nun in Ahmed Ersoy von Kemminghausen noch ein dritter Offensiver dazu. Das passt?

Ich kenne Ahmed nur aus dem Hinspiel gegen uns. Da war er schon richtig gut, auch wenn wir letztlich 3:0 gewonnen haben. Aber letztlich ist das ja die Entscheidung der Trainer. Und wenn die beiden, die Ahmed ja aus gemeinsamer Zeit bei Kemminghausen kennen, sagen, das ist ein Guter, dann vertraue ich da voll drauf.

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