Für die Dortmunder Eisadler gibt es in der am Freitag startenden Saison nur eine Mission

dzEishockey in Dortmund

Am Freitag starten die Dortmunder Eisadler daheim gegen Wiehl in die Landesliga-Saison. Die Mannschaft ist stark, sagt der Trainer und formuliert die Ziele entsprechend optimistisch.

Dortmund

, 10.10.2019, 07:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es ist zwar eine Wintersportart, aber „die Jungs brennen“. Trainer Waldemar Banaszak und die Eisadler Dortmund fiebern dem Start der Saison in der Eishockey-Landesliga entgegen. Und das Ziel wurde selten so deutlich formuliert: „Wir wollen Meister werden“, sagt der Trainer. „Ob wir danach auch aufsteigen können, werden wir sehen. Aber die sportlichen Voraussetzungen wollen wir auf jeden Fall schaffen.“

Neues Selbstbewusstsein

Wie weit das neue Selbstbewusstsein trägt, können die Eisadler schon am kommenden Freitag um 20 Uhr im Eisstadion an der Strobelallee überprüfen. Denn dann stellt sich dort mit den Wiehl Penguins der Vorjahresmeister vor. Schrecken lassen will man sich davon im Dortmunder Eisstadion auf keinen Fall. „Wir sind immerhin Vizemeister. Das ist also eher ein Spitzenspiel, das wir auf jeden Fall auf Augenhöhe gestalten wollen“, sagt Banaszak. „Und außerdem haben wir mit Wiehl ja noch eine Rechnung offen.“

Diese Rechnung umfasst nur zwei Posten und das sind die beiden entscheidenden Niederlagen gegen Wiehl in den Playoffs zur Regionalliga-West in der vergangenen Saison.

Paroli bieten

Dass man den Penguins diesmal Paroli bieten kann, dazu sollen auch hochkarätige Neuzugänge beitragen, die die Eisadler für sich gewinnen konnten. Mit Felix Berger, Kevin Peschke und Nils Schutzeigel kamen drei Regionalliga-Spieler aus der aufgelösten ersten Mannschaft der Soester EG an die Strobelallee.

„Die drei sind auf jeden Fall eine große Bereicherung für unsere Truppe“, sagt Banaszak. „Und sie sorgen dafür, dass unser Kader deutlich breiter aufgestellt ist und mehr Tiefe hat. Etwas was uns in der letzten schmerzhaft gefehlt hat, als wir Ausfälle kaum gleichwertig ersetzen konnten.“ Die beiden Stürmer Berger und Peschke haben zudem auch eine Dortmunder Vergangenheit. Beide haben hier vor einigen Jahren schon gespielt.

Fast schon verabschiedet

Und noch einen Zugang hat Banaszak festgemacht. Von den Moskitos Essen kam der 21jährige Maximilian Jung. „Max hatte sich fast schon vom Eishockey verabschiedet. Ich habe ihn aber davon überzeugen können, aufs Eis zurückzukehren. Und wir konnte im Training sehen, was der Junge kann.“

Einige alte Bekannte werden für die Eisadler natürlich auch auflaufen: „Tim Linke, Patric Schnieder und Constantin Wichern sind wieder dabei. Und auch Kapitän Malte Bergstermann, mit 36 Jahren unser ältester Spieler, hängt noch eine Saison dran.“

Ein einfacher Plan

Der Plan ist denkbar einfach: Am Freitag das erste Spiel gewinnen, Punkte sammeln, am Ende Meister werden. „Stark genug besetzt sind wir für dieses Ziel auf jeden Fall – stärker als im letzten Jahr. Und wir sind erwachsener geworden.“

Und weil auch noch Fußball-bundesligafreies Wochenende ist, hoffen Mannschaft, Trainer und Verein natürlich auf eine ordentliche Kulisse. Banaszak: „Die Mannschaft wird auf jeden Fall alles dran setzen, dass wir am Ende jubeln können.“

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