FLVW-Entscheidung: Vereine müssen noch länger warten als gedacht

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Eine Videokonferenz jagt die nächste. Nun tagte der Verband mit den Vorsitzenden der Kreise. Dabei wurde eine Entscheidung bekannt gegeben, die die Vereine nicht erfreuen wird.

Dortmund

, 24.04.2020, 12:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Montag tauschte sich Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen mit den Oberligisten über die aktuelle Saison und deren Szenarien der Fortsetzung aus - am Dienstag waren dann die Westfalenligisten dran. Am Donnerstagabend durften sich dann die 29 Kreisvorsitzenden äußern und wurden zudem darüber informiert, dass sich noch länger in Geduld üben müssen.

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Denn: Einen außerordentlichen Verbandstag wird es erst im Juni geben. Erst bei dem Verbandstag wird es eine offizielle Entscheidung darüber geben, wie mit der Saison verfahren wird. Erst hatte es geheißen, dass der Verbandstag bereits im Mai stattfindet. Nun verzögert sich der Prozess.

Anfang Mai gibt der Verbands-Fußball-Ausschuss eine Empfehlung ab

„Es steht ein klarer Fahrplan für die kommenden Wochen. Sollten die Behörden nicht anders entscheiden, wird der Verbands-Fußball-Ausschuss Anfang Mai eine Empfehlung abgeben, die sowohl im Präsidium als auch auf der ordentlichen Ständigen Konferenz diskutiert wird“, heißt es in einer Mitteilung des FLVW nach der Videokonferenz mit den Kreisen am Donnerstagabend.

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Abhängig sind sämtliche Entscheidungen des Verbandes von einem Rechtsgutachten. Auf dieses wartet der FLVW weiterhin. In diesem soll geklärt werden, wie bei einem Abbruch der Saison mit Auf- und Abstieg umgegangen werden soll. Trifft der Verband Entscheidungen ohne das Rechtsgutachten, drohen Klagewellen.

Entscheidung einstimmig

Ein weiteres Thema bei der Konferenz war der Abbruch der Saison. Und hierbei fiel die Meinung der Chefs in den einzelnen Fußballkreisen eindeutig aus: „Die 29 Kreisvorsitzenden sprechen sich einstimmig für den Abbruch der Saison aus“, hieß es in einer Mitteilung des FLVW. „Es ist wichtig, dass die Kreise hier ein einheitliches Bild abgeben“, sagt Jürgen Grondziewski, Vorsitzender des Dortmunder Fußballkreises.

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Für einen Abbruch der Saison hatten bei der Umfrage des Verbandes 88 Prozent gestimmt. Ein ähnliches Bild schilderte auch Manfred Schnieders, Vizepräsident Amateurfußball nach den Videokonferenzen mit den überkreislichen Staffeln: „Auch hier haben wir ein fast einstimmiges Votum für den Abbruch der Meisterschaftsserie mit Wertung“, sagt Schnieders.

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