FC Roj hat Großes vor: Neue Leitung, Oberliga-Spieler und Stadionpläne

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In naher Zukunft möchte der FC Roj in der Bezirksliga wieder oben mitspielen. Um das zu schaffen, sollen auch Spieler aus höheren Ligen kommen, verrät einer der neuen Sportlichen Leiter.

Dortmund

, 03.06.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nur 20 Punkte aus 20 Spielen holte der FC Roj in der abgebrochenen Bezirksliga-Saison. Fünf Siege und fünf Unentschieden stehen zehn Niederlagen gegenüber. Als Tabellen-13. gehörte Roj zu den abstiegsgefährdeten Teams. Durch den Corona-bedingten Abbruch muss sich bei dem Team aus dem Dortmunder Norden über einen Abstieg keiner mehr Sorgen machen. Die Blicke gehen nun vielmehr wieder nach oben - mit einer neuen sportlichen Leitung, Stadionplänen und vielleicht auch einigen Top-Transfers.

Hinter dem FC Roj liegt eine turbulente Spielzeit. Nachdem vor der Saison Manuel Lorenz das Traineramt abgeben musste, wurde er bereits im September 2019 nach einem schwachen Saisonstart zurückgeholt. Doch schon im Januar wurde Lorenz erneut entlassen. Der Spotliche Leiter Yunus Kop übernahm interimsweise das Traineramt. Im Sommer, so hieß es, sollte dann ein neuer Trainer her.

Nagdet Magid: „Wir haben jetzt einiges vor mit der Mannschaft“

Einen neuen Trainer sucht der Verein noch immer. Auf einer anderen Position herrscht nun Klarheit. Denn Yunus Kop ist nicht länger der Sportliche Leiter des Vereins. Für ihn übernehmen Nagdet „Nagi“ Magid (34) und Ercan Arslan (36), die zuletzt noch für den FC Roj auf dem Platz standen. Mit der neuen sportlichen Leitung will der Verein weg von den Abstiegsrängen und wieder oben angreifen.

Magdet „Nagi“ Magid hat mit Ercan Arslan die Sportliche Leitung beim FC Roj übernommen.

Magdet „Nagi“ Magid hat mit Ercan Arslan die Sportliche Leitung beim FC Roj übernommen. © Dan Laryea

„Wir haben jetzt einiges vor mit der Mannschaft“, sagt Magid. Mit Roj will er in Zukunft wieder oben mitspielen. Wenn dabei in den kommenden zwei Jahren der Aufstieg in die Landesliga herausspringen würden, umso besser, erklärt er. Dafür will der Verein aufrüsten. Der aktuelle Kader bleibe erstmal zusammen, dazu sollen noch einige Verstärkungen kommen. Sowohl mit Spielern aus der Westfalen- als auch aus der Oberliga seien er und Arslan derzeit in Gesprächen. „Das sieht auch gut aus“, sagt er. Aktuell könne er aber noch keinen Transfer als fix verkünden.

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Auch mit möglichen Trainerkandidaten stehen die beiden neuen Sportlichen Leiter bereits in Kontakt. Ein weiterer Aspekt in den Planungen für eine bessere Zukunft: Das Vereinsgelände. „Unser Platz ist einer der besten in Dortmund“, sagt Nagdet Magid. „Wir wollen ein Stadion daraus machen.“ Erst vor Kurzem hatte der Verein neue LED-Flutlichter installiert. Als nächstes sollen Tribünen folgen. „Da sind wir aber noch in den Planungen“, erklärt Magid.

Läuft der FC Roj also bald in einem kleinen Stadion in der Landesliga auf? „Wir spielen jetzt seit vier Jahren in der Bezirksliga, da muss jetzt mal was passieren“, gibt sich „Nagi“ kämpferisch. Er selbst wird aber nicht mehr auf dem Platz dabei mithelfen, oben mitzuspielen - genauso wie Ercan Arslan. „Der Fokus liegt auf der Arbeit als Sportliche Leiter.“ In der ersten Mannschaft würden die beiden definitiv nicht mehr spielen“, sagt Magid. Und auch an Einsätze in der zweiten Mannschaft glaube er eher weniger.

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Mit der, so erzählt der Sportliche Leiter, gebe es aber auch „ambitionierte Ziele“. Zuletzt landete das Team im gesicherten Mittelfeld der Kreisliga B. Schon in der kommenden Saison soll die zweite Mannschaft ganz oben angreifen und ebenfalls um den Aufstieg mitspielen. Um den Abstand zwischen den beiden Seniorenteams bei einem möglichen Aufstieg in die Landesliga in naher Zukunft nicht zu groß werden zu lassen.

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