Dortmunds bekannteste Nummer 22 wechselt zum Fußball-Westfalenligisten FC Brünninghausen

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Der Fußball-Westfalenligist präsentiert den ersten Neuzgang für die kommende Spielzeit. Er kommt von einem Liga-Konkurrenten. Zudem hat der Klub drei hochtalentierte Spieler an sich gebunden.

Dortmund

, 03.02.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der FC Brünninghausen hat in Dortmund den Ruf des kleinen RB Leipzig. Durch die finanzielle Unterstüzung von kik schaffte der Klub den Sprung von der Kreisliga A bis in die Oberliga. Erst im vergangenen Jahr ging es zurück in die Westfalenliga. Wer aber genau hinschaute, sah, dass der FCB das Geld auch in die Jugendarbeit investiert hat. Und jetzt erntet der Klub seine Saat.

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Gleich drei aktuelle A-Junioren-Landesligaspieler des FCB gehören in der kommenden Spielzeit zum Westfalenliga-Kader der 1. Mannschaft: Anis El Hamassi, Baris Afsar und Daniele Sirianni. El Hamassi hat schon in der Hinrunde für den FCB in der Westfalenliga gespielt, Afsar war in der Halle dabei.

Dortmunds bekannteste Nummer 22 wechselt zum Fußball-Westfalenligisten FC Brünninghausen

Anis El Hamassi (l.) bleibt beim FCB. © Folty

„Für Anis gab es Anfragen aus der Oberliga. Seine Entscheidung pro Brünninghausen zeigt, wie vernünftigt er für sein Alter ist. Er hat den Angeboten widerstanden. Er weiß, dass er sich hier gut entwickeln kann und seine Einsatzzeiten bekommt. Das ist extrem wichtig für einen jungen Spieler“, sagt FCB-Spieler-Trainer Florian Gondrum.

Der große Aufreger der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Der erste externe Neuzugang für die kommende Spielzeit ist Dominik Deppe vom Ligakonkurrenten Lüner SV. Seit der Hallenstadtmeisterschaft ist er bekannt als die „Nummer 22“. Es war der Aufreger der Zwischenrunde. Nach dem Spiel zwischen Türkspor Dortmund und dem Lüner SV behauptete LSV-Coach Christian Hampel, dass Türkspor-Coach Kevin Großkreutz während des Spiels „ihr müsst die Nummer 22 kaputttreten“ hereingerufen haben soll. Großkreutz bestritt das vehement, auch sein Trainer-Kollege Reza Hassani.

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Und die Nummer 22 war Dominik Deppe. „Es war ein sehr emotionales Spiel“, erinnert er sich. In einem Interview sagte er im Anschluss, dass man „mit einem Trikot vom Lüner SV in Dortmund wie ein Tier behandelt wird“. Er steht heute noch zu den Aussagen, er sagte auch, dass er den angeblichen Satz von Kevin Großkreutz gehört habe. „Für mich ist die ganze Nummer aber durch. Es waren viele Emotionen dabei. Jetzt muss endlich Gras über die Sache wachsen“, sagt Deppe.

Dominik Deppe ist froh, beim FC Brünninghausen gelandet zu sein

Erst in einfach froh, in Dortmund gelandet zu sein. „Der FC Brünninghausen ist nach dem ASC 09 für mich die interessanteste Adresse in Dortmund. Deshalb musste ich auch nicht lange überlegen, als die Anfrage kam“, sagt Deppe.

Dortmunds bekannteste Nummer 22 wechselt zum Fußball-Westfalenligisten FC Brünninghausen

Dominik Deppe trägt bald das Trikot des FC Brünninghausen. © Timo Janisch

Sein kommender Coach Florian Gondrum sieht ihn auf der rechten Außenverteidiger-Position beim FC. „Eigentlich bin ich ein gelernter Sechser. Aber ich spiele beide Positionen gerne“, sagt Deppe. Deshalb sei es ihm egal, auf welcher Position er agiere. Es besteht aber Vakanz auf einer der beiden Position, weil der aktuell Außenverteidiger Sebastian Schröder in der kommenden Spielzeit nur noch als Stand-by-Spieler zur Verfügung steht. Sein Job lässt mehr nicht mehr zu.

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