Eving empfängt Ennepetal - ASC trifft auf Olpe

Fußball-Westfalenliga

TuS Eving-Lindenhorst und ASC 09 Dortmund wollen mit Heimerfolgen ihre Positionen im Mittelfeld verbessern. Die Aufgabe der Evinger jedoch hat es in sich.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 08.04.2012, 09:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Anil Konya und der TuS Eving treffen auf Ennepetal.

Anil Konya und der TuS Eving treffen auf Ennepetal.

TuS Eving-Lindenhorst - TuS Ennepetal - Das 0:2 gegen Westfalia Wickede war für Trainer Daniel Rios nur schwer zu verdauen. "Vor dem Spiel dachte ich, die Jungs seien heiß. Nicht zum ersten Mal nach der Winterpause haben wir uns dann nach einem Rückstand wieder aufgegeben. Wenn wir gut in ein Spiel starten, läuft es. Wenn nicht, resignieren wir." Rios richtet daher einen Appell an das Team: "Jeder muss sich im Klaren sein, dass er mit solchen Leistungen all das herschenkt, was wir uns im ersten Saisonabschnitt erarbeitet haben." Rios plant einige Umstellungen. Dino Suljakovic rückt wohl wieder in die erste Elf. Offen lässt der Trainer noch, ob Florian Gondrum oder Christian Werner beginnt. "Wichtig ist, hinten gut zu stehen. Ennepetal zählt hinter Wattenscheid neben Erkenschwick zu den besten Teams der Liga, besonders offensiv. Diese Erfahrung haben wir bereits im Hinspiel gemacht, als wir 0:4 verloren haben."ASC 09 Dortmund - SpVg. Olpe - Wer am Montag viele Tore sehen möchte, dürfte im Waldstadion genau richtig sein. Treffen ASC und Olpe aufeinander, liegen immer viele Treffer in der Luft. Kuriose Spielverläufe gehörten auch regelmäßig dazu. Aplerbecks Trainer Jörg Silberbach hätte nichts gegen einen klareren Spielverlauf zu Gunsten des ASC. Es muss ja nicht gleich so deutlich wie im Test bei Alemannia Scharnhorst werden. Am Donnerstagabend schlug Aplerbeck den A-Liga-Spitzenreiter 10:1. Bester Schütze war Oliver Adler, der viermal zuschlug. Die weiteren Tore gelangen Patrick Wedemann (2), Patrick Sievers, Daniel Diaz, Rafik Halim und Adrian Kinscher.

Nach dem starken Spiel in Wattenscheid war dies genau das richtige Signal für den Trainer, dass die Mannschaft an sich glaubt. Dass die Olper in der Fremde erst sieben Punkte einfuhren und ganz klar zu Hause stärker sind, ändert nichts am Respekt vor dem kommenden Gegner. "Sie sind sehr kampfstark. Daher rechne ich auch wieder nicht mit einem Schönheitspreis. Mir reichen aber auch so drei Punkte", kommentiert Silberbach. Der für vier Wochen gesperrte Marvin Homand fehlt ebenso wie der Langzeitverletzte Sebastian Geppert.

Silberbach vertraut der Mannschaft, die in Wattenscheid einen Zähler holte. "Das haben sich die Jungs verdient."

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