Erfolg für Turnier-Neuling Konstantin Gerlakh

Tennis: Stadtmeisterschaften

Der Turnier-Neuling setzte sich die Krone auf: Konstantin Gerlakh (DTK RW) ist der neue Tennis-Stadtmeister. Im Finale besiegte er Igor Rivchin (TSC Hansa) mit 6:3, 2:6, 6:1. Bei den Damen ging die Meisterschaft an Mareike Müller (TC Kamen-Methler), bei den Herren 30 an Adam Barnes (TC Frohlinde).

DORTMUND

, 23.08.2015, 21:32 Uhr / Lesedauer: 2 min
Konstantin Gerlakh setzte sich in einem spannenden Finale mit 6:3, 2:6 und 6:1 gegen Igor Rivchin durch.

Konstantin Gerlakh setzte sich in einem spannenden Finale mit 6:3, 2:6 und 6:1 gegen Igor Rivchin durch.

Gerlakh und Rivchin hatten in den Runden zuvor bewiesen, dass sie bei dieser Konkurrenz in einer eigenen Liga spielten. Zu klar dominierten die beiden Russen ihre Gegner, ohne Satzverlust zogen sie in das Finale ein.

Hoher läuferischer Einsatz

Warum das so ist, bewiesen sie im Endspiel: Kraftvoll agieren die beiden von der Grundlinie, mit hohem läuferischen Einsatz. Und Gerlakh, der 21-jährige gebürtige Moskauer, der im vergangenen Sommer die Westfalenliga-Herren des DTK Rot-Weiß anführte, ist mit der besonderen Gabe ausgestattet, sich auch aus größter Bedrängnis noch zu befreien. Gerade im ersten Satz gelangen ihm Schläge, da konnte selbst Rivchin nur spontan applaudieren. Doch nach dem mit 6:3 gewonnenen ersten Satz ging es nicht so glatt weiter für die Nummer eins der Setzliste. „Ich bin etwas zu entspannt in den zweiten Satz gegangen“, gab Gerlakh zu. Diese Chance ließ sich Rivchin, der Stadtmeister des vergangenen Jahres, nicht nehmen.

"Bälle gut getroffen"

Gleich das erste Aufschlagspiel nahm er Gerlakh ab, zum 4:1 gelang ihm dies ein zweites Mal, mit 6:2 holte er sich diesen Satz. „Da habe ich die Bälle gut getroffen“, sagte Rivchin, der aber schon eine Vorahnung hatte, dass er dieses Niveau gegen einen Gegner, der wieder in die Spur finden würde, nicht halten kann.

„Für mich war es nach den Mannschaftsspielen das erste Match auf diesem Niveau“, sagte Rivchin, dessen Prioritäten sich weg vom Turniertennis und hin zu Studium und Arbeit verschoben haben. Deshalb kam es in Satz drei so, wie es kommen musste: Gerlakh holte sich die Breaks zum 2:0 und 4:0, mit 6:1 sicher den letzten Satz.

Deutliche Niederlage

Deutlich weniger spannend war das Damen-Finale: Hier musste die Nummer eins des Feldes eine deutliche Niederlage hinnehmen. Mit 1:6, 1:6 zog Karina Geeven (DTK RW) den Kürzeren gegen Mareike Müller (TC Kamen-Methler). Eigentlich hatte Müller wie im Vorjahr bei den Damen 30 mitspielen wollen. Als dort aber kein A-Feld zustande kam, mischte die Westfalenmeisterin der Damen 30 in der offenen Klasse mit.

Bei den Herren 30 verteidigte Adam Barnes (TC Frohlinde) mit einem 6:1, 6:1-Sieg gegen Ivo Rhomberg (VfL Kamen) seinen Titel. Sein vierter insgesamt, der dritte in Serie. So unterlegen wie es das Ergebnis aussagt, war Rhomberg nicht. Am Finaltag waren ihm noch die Anstrengungen des Vortages anzumerken. Am Freitagabend hatte er noch bis kurz vor 23 Uhr auf dem Platz gestanden.

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