Enzmann verlässt den FC Brünninghausen im Sommer

Amateurfußball: Wechsel nach Iserlohn

Der FC Brünninghausen verliert Leon Enzmann zur neuen Saison. Der Außenstürmer schließt sich Westfalenligist FC Iserlohn an. Der Leistungsträger des FCB macht private Gründe für seinen Abgang verantwortlich. Damit verliert Brünninghausen im Sommer bereits den zweiten Leistungsträger.

von Udo Stark

Dortmund

, 01.02.2018, 12:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Enzmann verlässt den FC Brünninghausen im Sommer

Leon Enzmann wechselt nach dieser Saison vom Oberligisten FC Brünninghausen zum Westfalenligisten FC Iserlohn. © Stephan Schütze

Nach Dominik Behrend, der zumindest seine Laufbahn im höheren Amateurbereich beenden wird, verliert Fußball-Oberligist FC Brünninghausen im Sommer einen weiteren Top-Spieler: Außenstürmer Leon Enzmann, mit neun Saisontreffern gemeinsam mit Arif Et bester Torschütze im Team von Trainer Alen Terzic, wechselt zum Westfalenligisten FC Iserlohn.

FCB hätte gerne verlängert

Ein überraschender Transfer, denn der FCB hätte gerne mit Enzmann verlängert. Der 27-jährige Offensivspieler, der vor zwei Jahren vom Liga-Konkurrenten TuS Ennepetal zum Hombruchsfeld gekommen war und sich auf Anhieb als Leistungsträger etablierte, gab „ausschließlich private und familiäre Gründe“ für seinen Entschluss an. „Ich fühle mich pudelwohl in Brünninghausen und es fällt mir unheimlich schwer, diese tolle Truppe zu verlassen“, sagt er, „aber die privaten Dinge besitzen für mich in diesem Fall Priorität.“

Andreas Kluy bedauert derweil Enzmanns Entscheidung: „Der Weggang von Leon ist sportlich und menschlich für uns ein großer Verlust“, so der Sportliche Leiter des FCB, „aber er hat sich dem Verein gegenüber absolut fair verhalten und uns rechtzeitig über sein Vorhaben informiert. Natürlich respektieren wir seine Beweggründe, auch wenn wir ihn ungern ziehen lassen.“

Ergebnisse nach der Jahreshauptversammlung

In Brünninghausen werden die Gespräche mit den aktuellen Spielern in diesen Tagen intensiviert. Mit konkreten Ergebnissen rechnet Andreas Kluy erst nach der für den 16. Februar terminierten Jahreshauptversammlung.

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