Eine Entscheidung ist in der Fußball-Oberliga Westfalen schon gefallen

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Am Mittwochabend haben die Vereinsvertreter der Oberliga Westfalen und der Staffelleiter diskutiert, wie der Modus für die kommende Spielzeit aussehen wird. Eine Entscheidung ist gefallen.

Dortmund

, 23.07.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wie wir am Mittwochabend berichtet haben, ist die Variante mit einer Zweiteilung der Liga abgeschmettert worden. Nur sieben der 21 Vereinsvertreter waren dafür. Jetzt haben die Vereine bis Sonntagabend Zeit, über die zwei übrig gebliebenen abzustimmen. Eine einfache Mehrheit reicht.

Der Modus, der auf mindestens elf Stimmen kommt, wird dann der für die Spielzeit 2020/21 sein. Da wäre die Variante 1: Es wird ganz normal eine Hin- und Rückrunde gespielt. Variante 2: Es wird eine normale Hinrunde gespielt und im Anschluss gibt es eine Abstiegs- und Meisterrunde.

Hinrunde im Modus Jeder-gegen-Jeden

Somit steht zumindest jetzt schon fest, dass es in der anstehenden Spielzeit eine Hinrunde im Jeder-gegen-Jeden-Modus geben wird. Die große Frage ist: Wie sieht die Rückrunde aus. Das wird der Verband dann am 31. Juli offiziell bekannt geben.

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Michael Linke, Vorsitzender des ASC 09 Dortmund, spekuliert, dass die Variante mit der Abstiegs- und Meisterrunde sich durchsetzen könnte. „Die sieben Mannschaften, die für die Zweigleisigkeit waren, haben eine Saison mit 40 Spielen strikt abgelehnt. Das bedeutet, sollten noch vier der restlichen 14 Teams für die Teilung nach der Hinrunde sein, hätte sich dieser Modus durchgesetzt“, sagt Linke.

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Linkes Einschätzung bestätigt Cem Kara, Sportlicher Leiter des SV Schermbeck. „Die sieben Klubs haben sich schon klar gegen die normale Variante positioniert. Also fehlen nur noch vier Stimmen für die Zweiteilung der Hinrunde“, sagt Kara.

Linke schließt sich mit der Sportlichen Leitung kurz

Er präferiert eher die Variante mit der Hin- und Rückrunde. Michael Linke wird sich noch einmal mit der Sportlichen Leitung und dem Team kurzschließen und dann erst entscheiden.

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Entschieden wurde bei dem Gespräch, wie die Abstiegsregelung aussieht. Denn der Verband möchte aus der 21er-Gruppe direkt wieder eine 18er- machen. Somit steht fest, dass es definitiv drei Absteiger geben wird. Für jeden westfälischen Absteiger aus der Regionalliga kommt ein weiterer hinzu.

Was weiter besprochen wurde ist, dass jedem Gästeteam 50 Zuschauerplätze zustehen. Am 31. Juli wissen dann auch die Klubs, ob die Zuschauer in der Rückrunde noch einmal jeden Ligakonkurrenten sehen.

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