Drei Spieler vom Kirchhörder SC müssen gehen - Sascha Rammel: „Der Kader ist zu breit“

Fußball-Landesliga

Während andere Landesligisten personell aufrüsten, geht der Kirchhörder SC einen anderen Weg. Drei Spieler müssen im Winter gehen - weil der Kader zu groß ist.

Dortmund

, 07.12.2019, 15:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Drei Spieler vom Kirchhörder SC müssen gehen - Sascha Rammel: „Der Kader ist zu breit“

Kirchhörde-Coach Sascha Rammel hält den Kirchhörder Kader für zu groß. © Stephan Schuetze

Landesliga

Kirchhörder SC - SSV Buer (Sonntag, 15.15 Uhr, Kobbendelle 6) – Es ist zum Abschluss der Hinrunde ein Spieltag der Spitzenspiele in der Landesliga 3. Während sich der TuS Bövinghausen vor diesem Spieltag als Dritter schon am Freitag mit dem Hombrucher SV (5.) duelliert hat und Tabellenführer Obercastrop auf Firtinaspor (6.) trifft, hat es der Tabellenzweite aus Kirchhörde mit dem SSV Buer auf Rang sieben fast schon am leichtesten.

Seit vier Spielen ohne Sieg

Wenn da nur nicht die vergangenen vier Spiele gegen Horsthausen (2:2), Firtinaspor (3:3), Bönen (1:2) und Hilbeck (1:1) gewesen wären, in denen die Mannschaft von Sascha Rammel reichlich Punkte gelassen hat. „Böse Zungen sagen, dass wir seit vier Spielen nicht gewonnen haben“, sagt Trainer Sascha Rammel, „aber wir haben halt auch erst zwei Spiele verloren.“

Fakt ist, dass sie die Hinrundenbilanz – noch ohne das Spiel am Sonntag, „bei dem wir die Serie ohne Sieg endlich durchbrechen wollen“ – so gekauft hätten: „Definitiv, weil wir ja gar nicht wussten, wo wir stehen“, sagt Rammel, der auch deshalb mit Rang zwei „absolut zufrieden ist.“

Drei Leistungsträger fehlen, drei andere müssen gehen

Blöd ist, dass ihm für die Partie in Buer drei Leistungsträger abhandengekommen sind. Philipp Kremer darf wegen seiner Gelb-Roten Karte aus der Partie in Horsthausen nicht mitwirken, die Offensiv-Spieler Marcel Stiepermann und Kagan Atalay haben sich in den Urlaub verabschiedet.

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Drei weitere Spieler werden sich im Winter einen neuen Verein suchen müssen: „Wir haben einen sehr breiten Kader“, sagt Rammel angesprochen auf die Pläne im Winter, „den werden wir deshalb verschlanken.“ Namen wollte Rammel am Freitag noch nicht nennen, es gehe dabei aber eher um Spieler, die verletzungsbedingt in dieser Saison noch nicht zum Einsatz gekommen sind. Am Sonntag wolle man die Gespräche abschließen – am liebsten nach einem Sieg gegen Buer.

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