Drei Spiele ohne Sieg: Aufstiegskandidat läuft eigenen Ansprüchen hinterher

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Die Kreisliga A hat schon an den ersten drei Spieltagen für einige Überraschungen gesorgt. Dazu gehört ein strauchelnder Aufstiegsfavorit, der saisonübergreifend sogar seit sechs Spielen sieglos ist.

Dortmund

, 25.09.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der vergangenen Spielzeit gehörte die Mannschaft bis zum Corona-bedingten Abbruch der Saison zu den positiven Überraschungen in der Kreisliga A. Bis zum Schluss war man mittendrin im Kampf um die vorderen Plätze. Kein Wunder also, dass man in der neuen Spielzeit an diese Erfolge anknüpfen will. Nach drei Spieltagen ist man davon allerdings weit entfernt und wartet noch immer auf den ersten Sieg in der noch jungen Saison.

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Der TuS Rahm kann nicht verlieren - allerdings auch nicht gewinnen. Zumindest ist das eine Erkenntnis der ersten drei Kreisliga-Spieltage. Dreimal in Folge spielte die Mannschaft von Neu-Trainer Dennis Lauth zum Auftakt unentschieden. Doch damit der Kuriositäten noch nicht genug. Auch schon in den letzten drei Ligaspielen vor dem Saisonabbruch teilte der TuS die Punkte jeweils mit dem Gegner.

Die ersten drei Plätze als Ziel

Dabei hatte Lauth, der das Amt an der Seitenlinie erst in diesem Sommer übernommen hatte, zu seinem Einstand bereits die Marschroute für die neue Saison vorgegeben. „Wir wollen am Ende ganz klar unter den ersten Dreien sein“, kündigte der Trainer damals an. Aktuell rangiert man jedoch lediglich auf Platz neun, läuft den eigenen Ansprüchen somit hinterher.

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Zwar ist der TuS gleichzeitig noch ungeschlagen, spielte mit dem Dorstfelder SC, dem VfR Kirchlinde und dem FC Sarajevo-Bosna bislang allerdings gegen Mannschaften, die ein Aufstiegsaspirant normalerweise schlagen sollte.

Dennoch ist Lauth mit seiner Mannschaft durchaus zufrieden: „Es ziehen alle mit, wir sind wirklich immer viele Leute beim Training. Nur die Ergebnisse stimmen einfach nicht und dann wird es schwierig.“ Dass dabei durchaus auch schon mehr Punkte auf dem Konto des TuS hätten landen können, zeigt ein Blick auf die zurückliegenden Partien.

Führungen nicht verwaltet

Während man am ersten Spieltag in Dorstfeld bis kurz vor Schluss führte und erst in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer schlucken musste, drehte man in der folgenden Wochen gegen Kirchlinde einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand in eine 3:2-Führung und gab den Sieg letztlich doch noch aus der Hand.

„Wir haben eine tolle Moral in der Truppe. Das hat man vor allem in diesem Spiel gesehen. Aber wir müssen es dann auch schaffen, diesen Vorsprung über die Zeit zu bringen“, unterstreicht Lauth.

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Ähnlich erging es seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende beim FC Sarajevo-Bosna, wo man zwar 1:0 in Führung ging, das Spiel nach einer Gelb-Roten-Karte jedoch in Unterzahl beenden und sich anschließend mit einem Zähler zufrieden geben musste.

„Das war aber unser bestes Spiel“, konstatiert der TuS-Trainer, und betont zugleich: „Wir wollen immer noch oben mitspielen. Das bleibt unser Ziel und um das zu erreichen, müssen wir jetzt die Kurve kriegen.“ Die nächste Möglichkeit für den Turnaround gibt es am Sonntag (27.9.), wenn Rot-Weiß Barop an der Westhusener Straße gastiert.

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