Drei Senioren-Aufstiege - jetzt probiert sich ein Erfolgscoach bei den Junioren

dzFußball

Der Trainer hat seinen Klub in elf Jahren von der C-Liga in die Bezirksliga geführt. Jetzt geht es in den Juniorenbereich zum SV Brackel 06. Grund ist auch sein Neffe.

Dortmund

, 06.06.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Viele Vereine intensivieren ihre Jugendarbeit immer mehr, um irgendwann auch wieder eigene Talente in der ersten Mannschaft zu sehen. Das hat auch der Fußball-Landesligist SV Brackel 06 vor, der einen Erfolgs-Trainer für den Juniorenbereich verpflichtet hat. Aber nicht als Coach.

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Volker Bolte übernimmt die Sportliche Leitung für den U19- und U17-Bereich. „Wir wollen wieder an alte Zeiten anknüpfen und versuchen, mit unseren ältesten Nachwuchsteams überkreislich zu spielen“, sagt Brackels Vorsitzender Olaf Schäfer.

Er hatte zusammen mit Christian Schaake (Jugendleiter) und Giovanni Schiattarella (Trainer 1. Mannschaft) das finale Gespräch mit Bolte geführt. „Und die haben mich überzeugt, den Job zu übernehmen“, sagt Bolte. Die ersten Annäherungen gab es, als Bolte seinem Neffen beim Spielen zusah. Der ist in Brackels C-Junioren aktiv.

Volker Bolte wechselt zum SV Brackel 06.

Volker Bolte wechselt zum SV Brackel 06. © Sebastian Reith

Für Bolte ist es der erste Job überhaupt im Juniorenbereich. Er coachte die zweite Mannschaft von Westfalia Wickede, führte dann Viktoria Kirchderne von der C-Liga in die Bezirksliga, war insgesamt elf Jahre bei den Kirchdernern. Zuletzt coachte Bolte für eineinhalb Jahre den Bezirksligisten Westfalia Wethmar.

„Meine Familie musste in all den Jahren zurückstecken. Ich hatte ihr versprochen, jetzt mehr Zeit mit ihr zu verbringen. Das ist mit meiner neuen Aufgabe in Brackel gut vereinbar“, sagt Bolte. Er soll junge Talente scouten und die Trainer bei ihrer Arbeit unterstützen.

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Bolte soll auch ein Bindeglied zwischen der U19 und der Landesliga-Mannschaft bilden. „Unser großes Ziel ist es, jedes Jahr zwei bis drei eigene Talente für die erste Mannschaft zu entwickeln. Das ist ein großes Ziel, aber ich will meinen Teil dazu beitragen“, sagt Bolte.

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