Dortmunds Sportlerwahl 2019: Stimmen Sie ab sofort für Ihre Lieblingssportler ab

Dortmunder Sport

Zum 15. Mal suchen wir Dortmunds Sportler des Jahres. Sie bestimmen ab sofort, wer den Titelträgern Lisa Schreer, Marco Reus, Svenja Müller und den Ruderern des Deutschland-Achters nachfolgt.

Dortmund

, 04.12.2019, 00:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dortmunds Sportlerwahl 2019: Stimmen Sie ab sofort für Ihre Lieblingssportler ab

Das Plakat für die Sportler des Jahres-Wahl in Dortmund. © Montage Klose

Aus einem Berg von fast 30 Kandidaten-Vorschlägen hat unsere Jury mit Sprint-Olympiasiegerin Annegret Richter, Mercedes-Benz-Chef Gerd Hewing, Stadtsportbund-Geschäftsführer Mathias Grasediek, Radio 91.2-Sportchef Mathias Scherff, RN-Sportchef Sascha Klaverkamp und RN-Sportredakteurin Petra Nachtigäller jeweils drei herausragende Athletinnen, Athleten, Mannschaften – und zum dritten Mal – auch den oder die Juniorsportler herausgesucht, die 2019 glänzende Ergebnisse eingefahren haben.

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Sportlerwahl 2019

Die Kandidaten der Dortmunder Sportlerwahl 2019
04.12.2019
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Sportlerin 2019: Svenja Müller

Im Frühjahr mit Hördes Volleyball-Damen in der Halle in die Dritte Liga durchmarschiert, im Sommer wieder erfolgreich durch den Sand in aller Welt gewühlt: Svenja Müller, Dortmunds amtierende „Juniorsportlerin 2018“, war mit ihrem Jahr zufrieden: „Insgesamt war das eine relativ erfolgreiche Saison für mich“, sagte das 1,93 Meter große Beachvolleyball-Ass nach ihrem vierten Platz bei der U21-Weltmeisterschaft in Thailand - und das mit damals gerade einmal 17 Lenzen und einer neuen Partnerin im Sand-Viereck. Bei der nationalen U19-Meisterschaft sahnte Svenja gleich noch den Titel ab. Jetzt hat sie Olympia-Gold-Trainer Jürgen Wagner unter seinen Fittichen…
© privat
Sportlerin 2019: Christina Honsel

2019 war ihr Jahr. Nach mehreren Verletzungen, operativen Eingriffen und vielen Zwangspausen kam die Hochspringerin der LG Olympia Dortmund erstmals endlich verletzungsfrei durchs Jahr – und sofort stellten sich die Erfolge ein. Ihr Debüt im Nationaltrikot bei der U23-Europameisterschaft im Juli in Schweden endete mit dem Vize-Titel und der Einstellung ihrer persönlichen Bestleistung ( 1,92 Meter), bei der Hallen-DM war sie zuvor als Dritte aufs Treppchen gesprungen. „Das schönste Geschenk um diese Erfolge sind die exklusiven Erlebnisse und Gefühle“, sagte die 22-Jährige, die mit der Teilnahme an der WM in Dubai im September ihre bisherige Karriere krönte. © picture alliance/dpa
Sportlerin 2019: Lisa Schreer

Der Titel als „Dortmunds Sportlerin 2018“ war offenbar ein großer Ansporn für die trainingsfleißige Solotänzerin des Tanzsportclubs Dortmund. Die 23-Jährige legte in diesem Jahr mit neuer Choreographie nämlich noch mal einen drauf, ließ dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft auf internationalem Parkett dann den Europameister-Titel folgen. Damit nicht genug, gewann die Lehramts-Studentin in Portugal ihren zweiten Weltmeister-Titel. Mit ihrer gelungenen Performance „Let´s get loud“, die sie mit Trainerin Julie Martin einstudiert hatte, krönte Lisa Schreer ihr Jahr. An der WM nahmen übrigens 20.000 Teilnehmer aus 62 Ländern teil..
© Privat
Sportler 2019: Hannes Ocik

Auf den zupackenden Polizeimeister ist im Deutschlandachter seit vielen Jahren Verlass. Seit 2015 gibt der 28-Jährige als Schlagmann ohne Unterbrechung im deutschen Paradeboot den Rhythmus vor. Jedes Jahr aufs Neue absolviert der 1,91 Meter lange Ocik die harte Selektion erfolgreich. Seither stehen Olympia-Silber 2016 in Rio, zuletzt drei Mal WM-Gold in Serie, zwei Mal WM-Silber und sechs Europameister-Titel mit dem Großboot zu Buche. Seit vielen Jahren lebt der Rostocker seinen Ruder-Traum in Dortmund, trainiert täglich auf dem Dortmund-Ems-Kanal, lebt in einer Ruderer-WG in der City. „Mr. Zuverlässig“ will 2020 seine Laufbahn mit Olympia-Gold krönen. © Seyb
Sportler 2019.: Luca Nik Armbruster

Der Albatros der SG Dortmund setzte 2019 seine Jagd auf die Altersklassen-Rekorde eindrucksvoll fort. Doch nicht nur das: „Luni“ ist in der erwachsenen Schwimmer-Welt angekommen. Bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin schlug der inzwischen 18-Jährige als Vize-Meister über 50 Meter Schmetterling in der Offenen Klasse an, auf der Kurzbahn holte Armbruster im November vier DM-Medaillen aus dem Wasser. Von der Junioren-Europameisterschaft mi russischen Kasan kehrte der Goethe-Gymnasiast gleich mit drei Medaillen heim, und bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Budapest war Armbruster der beste deutsche Einzelstarter. Jetzt hofft der Schützling von SG-Cheftrainer Stephan Wittky , „dass die 50 Meter Schmett irgendwann olympisch werden“. © Carsten Loos
Sportler 2019: Manuel Sanders

Manuel Sanders musste sich im Sommer „erst einmal kneifen, um zu begreifen, dass ich Deutscher 400-Meter-Meister bin“. Der 21-Jährige von der LG Olympia Dortmund überraschte sich, seinen Trainer Thomas Kremer und die Konkurrenz. Als der LGOer auf Tuchfühlung zu den Mitbewerbern auf die Zielgerade bog, dachte er: „Jetzt könnte noch etwas gehen“. Und war am Ende überrascht, wie einfach das gelang. Eigentlich sollte das Jahr 2019 eine Übergangsphase mit dem Fernziel Tokio 2020 werden, denn nach seiner langwierigen Erkrankung war er im Training erst seit Februar wieder voll belastbar. Das dosierte Training schlug an – und führte Sanders sogar zur WM nach Doha. © imago images / Chai v.d. Laage
Mannschaft 2019: U19-Fußballer des BVB

Im kleinen Großaspach ereignete sich Anfang Juni ein großes Fußball-Wunder. Die A-Junioren-Kicker von Borussia Dortmund lagen im Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen den VfB Stuttgart zur Pause bereits mit 1:3 hinten, um am Ende mit 5:3 zu triumphieren. „Wir waren in der Pause mausetot, aber dann haben wir wieder den Punch bewiesen, der uns auszeichnet“, strahlte Erfolgstrainer Benjamin Hoffmann nach seinem letzten Spiel für den BVB und nach spielentscheidenden Entscheidungen. Immanuel Pherai bereitete im offensiven Mittelfeld den Ausgleich vor, traf selbst. Paul Besong und Enrique Pena Zauner vollendeten. Der Rest war Jubel! © imago images / Sportfoto Rudel
Mannschaft 2019: der Deutschland-Achter

Drei Weltmeister-Titel in Serie, sechs Europameisterschaften in Serie - der Deutschlandachter schrieb auch 2019 seine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte fort. Im vorolympischen Jahr eilte die schlagkräftige Truppe von Bundestrainer Uwe Bender, diesmal auf zwei Positionen umbesetzt, von Erfolg zu Erfolg. Eine einzige Niederlage, die erste seit zwei Jahren, gab es für das erfolgsverwöhnte Boot, dem Seriensieger auch bei Dortmunds Sportlerwahl, auf dem Weltcup in Rotterdam. „Das war ein echter Wachrüttler“, gestand Bender, der mit seinen Riemen-Recken natürlich die Olympischen Spiele in Tokio 2020 fest im Blick hat. Die Mission in Japan ist klar, sie heißt Gold. © Dieter Menne Dortmund
Mannschaft 2019: Herren des Dortmunder Golfclubs

Es war ein beeindruckender Durchmarsch der Golfer aus der Reichsmark: Vor drei Jahren noch in der Oberliga, feierte die von Holger Böhme, Head-Pro im Dortmunder Golfclub (DOGC), trainierte junge Mannschaft (17 bis 33 Jahre alt) im August den Aufstieg in die 2. Bundesliga. „Das ist der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte, das macht uns zum besten Golfteam im Ruhrgebiet“, sagte Teammanager Peter Köthschneider stolz. 16 Spieler wurden in der DGL-Saison eingesetzt. Und ja, das ist Leistungssport: An einem Spieltag, der acht bis zehn Stunden dauern kann, legt jeder Golfer eine Distanz von ca. 20 Kilometern zurück. Bald soll die 2. Liga gerockt werden.© Ossenkop
Juniorsportler 2019: Cedric Büssing

Selbst die kühnsten Optimisten aus der Talentschmiede der SG Dortmund hatten damit nicht gerechnet: Cedric Büssing, 15 Jahre jung, gewann bei den Deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin „bei den Großen“ Bronze. Und das über die langen 1500 Meter Freistil. Schon zum DM-Auftakt hatte Cedric mit einer A-Finalteilnahme und Rang sechs aufhorchen lassen. Im 1500-Meter- Endlauf kletterte der Goethe-Gymnasiast nach 15:50,19 Minuten als Dritter aus dem Wasser, hinter Weltmeister Florian Wellbrock. „Als ich auf die Anzeigetafel schaute, traute ich meinen Augen nicht“, sagte Cedric, der zur Belohnung zum „Olympic Youth Festival“ nach Aserbaidschan reisen durfte.
© Hundshagen
Juniorsportler 2019: Julian Garth und Jan Henrik Szymczak

Auf dem Trockenen begann die 2019er-Erfolgsserie der jungen Ruderer, die beim RC Hansa Dortmund erstmals ,im Boot saßen: Jan Henrik Szymczak wurde auf dem Ergometer Deutscher U19-Meister, sein Zweier-Partner auf dem Wasser, Julian Garth, holte Silber. Der Huckarder Szymczak vertrat dann die deutschen Ergo-Farben bei der WM in Los Angeles – und wurde Indoor-Juniorenweltmeister! Es war der Auftakt für ein besonderes Jahr für die Heinrich-Heine-Gymnasiasten, denn ein halbes Jahr später wurde das Duo mit dem deutschen U19-Achter Weltmeister auf der Olympia-Regattastrecke in Tokio. Ein Traum eint beide: „das große grüne Boot“, der Deutschland-Achter. © Alexander Pischke
Juniorsportler 2019: Denis Gurdzhi

Mit zwei Jahren hatte Denis erstmals Schlittschuhe an, seither sind 14 Jahre vergangen, und der Dortmunder ist – Talent und Ehrgeiz sei Dank –¬ zweifacher deutscher Nachwuchs- und seit 2019 erstmals Junioren-Meister. Übrigens: Bei den Titelkämpfen in Dortmund standen drei heimische Läufer auf dem Podest. Drei bis fünf Stunden täglich trainiert der Goethe-Gymnasiast bei Julia Gnilozubova an der Strobelallee für sein großes Fernziel: Olympische Winterspiele! Auf internationalem Eisparkett, beim „ISU Grand Prix“ in Courchevel, stellte Denis eine neue persönliche Punkte-Bestmarke auf, beim „International Halloween Cup“ in Budapest belegte der Läufer des TSC Eintracht Rang zwei. © Kaczmarek
Juniorsportler 2019: A-Junioren-Handballerinnen des BVB

In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Finale um die deutsche Meisterschaft krönte Borussia Dortmunds weibliche A-Jugend mit dem hauchdünnen 22:21-Triumph über Bayer Leverkusen eine eindrucksvolle Saison. Auf dem Weg zum erstmaligen Titelgewinn in dieser Altersklasse blieben die Talente von Trainer Tobias Fenske unbezwungen. Letztendlich erwiesen sich die im Vorfeld des Final-Four in Flensburg favorisiert angereisten handballerisch hochbegabten Schwarzgelben dem auf ihnen lastenden großen Druck gewachsen. Überdies dokumentiert das Resultat die seit Jahren währende herausragende Nachwuchsarbeit beim BVB.© Stummbilllig

Dortmunds Nachwuchs war übrigens wieder so erfolgreich, dass wir gleich vier Aktive in dieser Kategorie nominiert haben.

Preise für Sieger und für Leser

Und jetzt ist es an Ihnen und Euch, für Ihre und Eure Favoriten abzustimmen. Abgestimmt werden kann bis zum 12. Januar 2020, 24 Uhr. Mehr als fünf Wochen Zeit also, Eure Favoriten zu Siegestrophäe und Scheck zu verhelfen.

Die Einzel-Sieger dürfen sich über jeweils 1000 Euro, das Sieger-Team über 2000 Euro für die Mannschaftskasse freuen. Den Nachwuchs erwartet immerhin ein Scheck über 500 Euro. Doch nicht nur für die siegreichen Sportler der vier Kategorien lohnt sich am Ende die Teilnahme, nein: Auch Sie können mit ihrer Stimmabgabe gewinnen.

Große Gala am 3. Februar 2020

Unter allen Abstimmenden verlosen wir als Hauptpreis einen Gutschein für ein Wochenende im Mercedes-Cabrio inclusive 500 Freikilometern und einer Tankfüllung, außerdem locken zwei Radio 91.2-VIP-Tickets für ein Heimspiel des BVB, und die Ruhr Nachrichten spendieren einen Konzertgutschein von Eventim im Wert von 150 Euro.

Auf der großen Sportlergala am 3. Februar 2020 bei Mercedes-Benz an der Wittekindstraße wird das best gehütete Geheimnis der Stadt gelüftet.

Stimmen Sie hier ab: Dortmunds Sportler des Jahres


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