Dortmunder Hubi Brand holt Rang acht bei der EM

Triathlon: Europameisterschaft

Auf der Zielgeraden strömte das Glücksgefühl ein. „Vor dieser tollen Kulisse am Genfer See, das war ein fantastisches Erlebnis“, berichtet Hubi Brand. Der Dortmunder Triathlet vertrat Deutschland bei der Altersklassen-Europameisterschaft in der Schweiz und kehrte mit einem starken achten Platz zurück.

DORTMUND

, 16.07.2015, 16:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dortmunder Hubi Brand holt Rang acht bei der EM

Ein starker deutscher Vertreter für Schwarz-Rot-Gold: Hubi Brand (r.) holte Rang acht bei der Triathlon-EM.

„Andere waren etwas schneller, aber ich habe mein Rennen durchgezogen und bin total zufrieden“, sagt Brand. Über die Olympische Distanz benötigte er 24:06 Minuten für 1,5 km Schwimmen, 1:01:29 Stunden für 40 km Radfahren und 38:37 Minuten für 10 km Laufen. „Beim Schwimmen musste ich eine extra Schleife drehen, weil ein Kampfrichter meinte, ich hätte eine Boje an der falschen Seite umschwommen“, erzählt Brand.

Mehr geht nicht

Auf der schwierigen Radstrecke mit einer knackigen Steigung von bis zu neun Prozent kam er gut zurecht und arbeitete sich nach vorne, beim Laufen hieß es dann zum Schluss „Augen zu und durch“. Bei 2:07:50 Stunden blieb die Uhr für ihn stehen – Rang acht. Viel mehr wäre auch bei idealem Rennverlauf nicht möglich gewesen, räumt Brand ein.

Doch nach dem Rennen ist vor dem Rennen. „Nächstes Jahr greife ich in der Altersklasse 50 wieder an. Mal schauen, ob ich dann mal eine Medaille für Deutschland erringen kann.“ Hubi Brand hat definitiv wieder Lust, die Luft bei einem großen Wettbewerb zu schnuppern. 

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