Dortmunder Fußballvereine bekommen bald Besuch von DFB-Berater

dzFußball in Dortmund

Der DFB hat unter anderem in Dortmund eine neue Stelle im Amateurfußball-Bereich geschaffen. Der sogenannte Club-Berater soll bei allen Dortmunder Vereinen persönlich vorbeischauen.

Dortmund

, 25.05.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Fußballkreis Dortmund wird es bald ein neues Gesicht geben - das bei allen Dortmunder Fußballklubs persönlich vorbeischauen wird. In dieser Woche (25.-31. Mai) soll sich entscheiden, wer das genau sein wird.

„Ja“, bestätigt Jürgen Grondziewski, Vorsitzender des Fußballkreises Dortmund, „wir bekommen in Dortmund einen DFB-Club-Berater“. Genauer gesagt wird es drei davon im ganzen Verband geben. Einen in Dortmund, einen in Gelsenkirchen und einen, der für die Kreise Ahaus/Coesfeld und Recklinghausen zuständig sein wird.

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Aber was genau wird dieser „Club-Berater“ in Dortmund machen? Das vom Deutschen Fußball Bund (DFB) iniziierte Pilotprojekt läuft bereits in neun Landesverbänden. „Aufgabe dieser Berater*innen soll es sein, Vereinsbesuche durchzuführen. Mit dem Ziel, die Klubs so kennenzulernen, dass sie deren Probleme erkennen. Wenn es möglich ist, sollten sie erste Beratungsschritte im Sinne einer Sofort-Hilfe einleiten“, heißt es auf der Homepage des DFB.

DFB-Club-Berater in Dortmund: Sechs Bewerber sind übrig geblieben

Der Club-Berater wird übrigens nicht ehrenamtlich arbeiten, „der wird schon ein bisschen was verdienen“, erklärt Jürgen Grondziewski. Die Kosten tragen der Kreis und der DFB gemeinsam. Schon bald wird sich entscheiden, wer Dortmunds neuer Club-Berater sein wird. „Es haben sich etwa 18 bis 19 Personen aus ganz NRW beworben“, erklärt Grondziewski, der mit seinen Kollegen sechs davon zu Bewerbungsgesprächen im SportCentrum Kaiserau eingeladen hat.

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Zwei der Bewerber seien Frauen, die anderen vier Männer. „Zwei davon kommen auch aus Dortmunder Vereinen“, verrät Grondziewski, der die Bewerbungsgespräche am 25., 26. und 28. Mai führen wird. Anfangen soll der Club-Berater im August, so Grondziewski. Offiziell wurde die Stelle vom Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) unter der Bezeichnung „FLVW-Assistent für Vereinsentwicklung“ in Teilzeit (19,25 Stunden pro Woche) zunächst befristet für ein Jahr ausgeschrieben.

Schon bald wird es also ein neues Gesicht im Dortmunder Amateurfußball geben, das persönlich bei den Vereinen vorbeischauen wird.

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