Dortmunder Bezirksligist erfährt nur Stunden vor dem Anpfiff von der Spielabsage

dzFußball-Bezirksliga

Ein Dortmunder Fußball-Bezirksligist hat kurzfristig spielfrei. Der Dortmunder Klub erfuhr erst wenige Stunden vor dem Anpfiff von der Absage. Schuld ist der Gegner.

Dortmund

, 04.10.2020, 16:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erst am vergangenen Wochenende war ein Dortmunder Bezirksliga-Klub von einer kurzfristigen Absage betroffen. Die Reserve des ASC 09 Dortmund hatte unverhofft spielfrei, weil der Gegner nicht genügend Spieler zusammenbekam. Nun hat es einen weiteren Dortmunder Klub erwischt – erneut ein Bezirksligist, der aber gar nicht so unglücklich über die Absage ist.

Dieses Mal hat es den VfR Sölde getroffen. Der Bezirksliga-Klub aus der Staffel 8 hätte am Sonntag eigentlich gegen die Reserve des Lüner SV gespielt. Die Partie ist aber kurzfristig abgesetzt worden, weil der LSV nicht genügend Spieler zusammenbekommen hat. Das ist bereits zum zweiten Mal in dieser Saison der Fall. Schon in der Vorwoche musste ein Spiel mit Beteiligung des Lüner SV II abgesetzt werden – eben jenes gegen den ASC II.

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Marco Nagel, Trainer des VfR Sölde, erfuhr am Sonntag um 11.15 Uhr von der Absage. Patrick Kunze, Sportlicher Leiter der Sölder, der einen Anruf von Staffelleiter Lothar König bekam, klärte ihn auf. Nagel: „Nun haben wir spielfrei. Das ist aber vielleicht ganz gut für uns, weil der Schiedsrichter des Spiels vom SSV Mühlhausen gekommen wäre. Da hätten wir vielleicht ein kleines Handicap gehabt“, sagt Nagel mit einem Augenzwinkern.

Söldes Ärger mit Mühlhausen

Der Sölder Coach weist damit noch einmal auf die aktuelle Auseinandersetzung des VfR mit dem SSV Mühlhausen hin. Am vergangenen Sonntag kam es zum Duell der beiden Teams, das der SSV mit 2:0 für sich entschied. Kurios an diesem Spiel: Sölde wechselte in der ersten Halbzeit wegen eines Corona-Verdachts einen Spieler aus – und will nun Einspruch gegen die Spielwertung einlegen.

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Zwei Mal hat der LSV wegen Spielermangels in dieser Saison also schon eine Partie abgesagt, beim dritten Mal droht der Zwangsabstieg.

Peter Marx, stellvertretender Vorsitzender des LSV, ist sich dessen bewusst: „Wir haben am Dienstag mit dem Trainerteam zusammengesessen und gesprochen, wie es weitergeht.“ Dabei habe man auch die Torwartfrage geklärt, sagt Marx. „Jetzt war es aber nun so, dass die Zweite an diesem Wochenende nur noch neun gesunde Spieler hatte. Auch von der ersten Mannschaft kommt niemand runter. Wir können nicht mit neun Spielern und einem Torwart nach Sölde fahren“, sagt Marx, der sich am kommenden Dienstag noch einmal mit dem Trainerteam zusammensetzen wolle.

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