Dorstfeld schlägt sich selbst: Der DSC sorgt ganz allein für den Bezirksliga-Abstieg

dzFußball-Rückblick

Mickerige sechs Siege reichten am Ende nicht für den Klassenerhalt. Der Dorstfelder SC landete auf Platz 15 und muss nun den bitteren Weg in die Kreisliga A antreten.

Dortmund

, 05.06.2019 / Lesedauer: 3 min

In unserem Fußball-Rückblick schauen wir eine Woche lang auf alle überkreislich spielenden Teams der abgelaufenen Saison. Teil 9: Der Dorstfelder SC (Bezirksliga, Platz 15, 21 Punkte, 6 Siege, 3 Unentschieden, 19 Niederlagen).

Das Spiel der Saison: Positive Saisonspiele waren auf dem Sportplatz am Bummelberg und auf den Auswärtsfahrten des DSC eher rar. Einer der wenigen positiven Aspekte der abgelaufenen Saison war der 3:1-Erfolg im Heimspiel über den Dritten TuS Körne.

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Das Highlight der Saison: In Philipp Kirchner, Michael Reimann und Yannick Höhme schafften gleich drei Akteure aus der zweiten Mannschaft, beziehungsweise den eigenen A-Junioren, den Sprung in die Bezirksliga-Elf. Nach dem Abstieg werden die Dorstfelder auch in Zukunft auf Spieler aus den eigenen Reihen bauen.

Wendepunkt der Saison: Die deutlichen Niederlagen gegen die unmittelbaren Konkurrenten im Tabellenkeller waren am Ende ausschlaggebend für den Abstieg - und beschämend deutlich. Sowohl beim 2:6 gegen Hannibal, als auch beim 1:6 gegen Alemannia Scharnhorst zeigten die Dorstfelder eine wirklich unterirdische Leistung, der Abstieg am Ende der Saison war nach diesen Partien nicht überraschend.

Kuriosum der Saison: Bei der 1:4-Niederlage gegen das Spitzenteam aus Nordkirchen stand mit Hergen Skibbe ein etatmäßiger Feldspieler der dritten Mannschaft im Gehäuse der Westlichen. Skibbe avancierte zum besten Spieler auf dem Feld und bereitete mit einem weiten Abschlag noch den einzigen Dorstfelder Treffer vor.

Das Lowlight der Saison: Das Nichtantreten gegen den späteren Aufsteiger TuS Bövinghausen war der absolute Tiefpunkt aus Sicht des DSC. Aufgrund von Urlaub, Verletzungen, Sperren und Krankheiten einiger Akteure bekamen die Dorstfelder keine spielfähige Mannschaft zusammen und verloren so drei Zähler am grünen Tisch.

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Die Spieler der Saison: Sönke Lohse, Furkan Baris und Christopher Selbach stemmten sich als drei der wenigen Akteure gegen den Abstieg und hatten zumindest die richtige Einstellung im Abstiegskampf.

Die Maschine der Saison: Bei so einer unterirdischen Saison hätten die Dorstfelder eine richtige Maschine eigentlich gut gebrauchen können, die suchte man beim DSC aber vergebens: „Die Leader haben gefehlt, auch deshalb sind wir abgestiegen“ sagte Trainer Peter Brdonkalla.

Die Saison als Film oder Serie: Suicide Squad. Der DSC hat sich mit seiner Einstellung (Höhepunkt der Nichtantritt gegen Bövinghausen) selbst um einen möglichen Klassenerhalt gebracht und war der Hauptgrund für den Gang in die Bezirksliga.

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