Die Erste strauchelt, die Zweite marschiert: Der ASC ist immerhin mit einem Team im Plan

Fußball-Kreisliga

In der Oberliga gab es in dieser Saison bislang wenig zu feiern, doch dafür reiht die Zweite Mannschaft des ASC 09 Dortmund in der Kreisliga A Sieg an Sieg. Auch für Huckarde gab es nichts zu holen.

Dortmund

, 09.09.2019, 15:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Erste strauchelt, die Zweite marschiert: Der ASC ist immerhin mit einem Team im Plan

Jubel über den klaren Sieg gegen Huckarde: Der ASC II. © Stephan Schuetze

Während die 1. Mannschaft in der Oberliga ihre liebe Mühe hat, marschiert die Reserve des ASC 09 Dortmund durch die Kreisliga A1. Auch die als scharfe Verfolgerin geltende Westfalia Huckarde kam gegen die Aplerbecker unter die Räder.

Eindrucksvoller Auswärtssieg

Die Trainer-Kumpel, Huckardes Philipp Sprenger und Aplerbecks Tim Schwarz, waren sich zwar einig, dass dieses 5:1 des ASC am Bahndamm zu hoch ausfiel. Am Ende steht aber dennoch ein eindrucksvoller Auswärtssieg des Spitzenreiters.

„Wir waren einfach sehr präsent, sehr effektiv“, fasste der Doppeltorschütze Schwarz zusammen. Mit Jonas Telschow, der dreimal zuschlug, erledigte er die Huckarder an diesem Nachmittag und brachte den Aplerbeckern eine eindrucksvolle Zwischenbilanz. 15 Punkte aus fünf Spielen sind schon einmal eine Ansage. „Die Gründe sind eine Kombination aus allem: Die Jungs geben Vollgas. Die Erfolge geben ihnen Selbstvertrauen. Und dann kommt natürlich auch Qualität dazu.“

Konkurrenz ist hellwach

Der schöne Start bedeutet für den ASC aber nicht, einen Gang zurückschalten zu wollen: „Die Konkurrenz ist ja auch hellwach. Da sind in BW Huckarde und TuS Rahm zwei Teams, die nur drei Punkte weniger haben. Und es gibt noch weitere starke Gegner“, sagt Schwarz. „Es bleibt bei der alten Floskel: Wir müssen eben immer einen Schritt mehr machen als die anderen.“

Zu den anderen wollen in naher Zukunft auch die unterlegenen Huckarder zählen. Die Realität sieht jedoch erst mal anders aus: Sechs Punkte aus vier Spielen bedeuten Mittelmaß. Sprenger aber macht seiner Mannschaft Mut: „Wenn wir unser Nachholspiel gegen Eintracht Dorstfeld am 19. September gewinnen, kommen wir dem oberen Bereich schon näher. Ich sehe ohnehin keinen Grund, unsere Spielphilosophie zu ändern und jetzt auf Sicherheit zu gehen. Wir spielen offensiv weiter.“

Vier Fehler, die zu Toren führen

Sprenger erhofft sich auch Entspannung durch die sich verbessernde personelle Situation. Michael Efthimiadis und Chris Meschede trainieren die komplette Woche mit. Sie waren gegen den ASC zwar schon im Kader, hatten aber urlaubsbedingt nicht die optimale Vorbereitung.

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Trübsal blasen sie also nicht in Huckarde: Wie eingangs erwähnt, lasse das der Spielverlauf gegen den Tabellenführer nicht zu: „Wir hatten sogar die größeren Spielanteile, machten aber vier Fehler, die zu Toren führten. So hatten wir dann keine Chance.“ Eine Analyse, der Schwarz zustimmt: „Wir wussten, dass Westfalia nach der 1:3-Niederlage bei Hellweg auf Wiedergutmachung aus war. So hat sie auch gespielt. Unsere ersten beiden Tore vor der Pause machten deren Plan aber kaputt.“

Nur der ASC feiert

So feierte am Ende nur der ASC. Schwarz berichtet, seine Mannschaft habe abends noch gemeinsam American Football geguckt: „Auch diese Gemeinschaft ist ein Garant des Erfolges“, fügte er am Ende ein wichtiges Argument dafür an, dass es für jede Mannschaft in dieser Liga enorm schwierig wird, die Aplerbecker vom Thron zu stoßen.

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