Der OSC Dortmund wertet seinen Kader mit einem Drittliga-Spieler auf

Handball-Verbandsliga

Das nennt man einen Transfercoup. Der Dortmunder Handball-Verbandsligist OSC Dortmund hat in der dritten Liga zugeschlagen. Trainer Thorsten Stoschek freut sich auf einen Rückraum-Allrounder.

Dortmund

, 28.05.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
OSC-Trainer Thorsten Stoschek freut sich über einen prominenten Neuzugang.

OSC-Trainer Thorsten Stoschek freut sich über einen prominenten Neuzugang. © Ludewig

Der Handball-Verbandsligist OSC Dortmund vermeldet für die neue Saison einen spektakulären Neuzugang. Der wird das Niveau des Teams deutlich anheben und dem jungen Team mehr Halt geben.

Vom Drittligisten SG Menden Sauerland schloss sich Joshua Krechel dem Team von Trainer Thorsten Stoschek an. Den Kontakt zu dem 26-jährigen, großgewachsenen Rückraum-Allrounder knüpfte Thorben Lommel als zukünftiger spielender Co-Trainer des OSC. Beide führten Menden vor einigen Jahren gemeinsam in die dritte Liga.

Krechel, Kapitän und Führungsspieler der Sauerländer, stand auf dem Wunschzettel mehrerer höherklassiger Klubs, entschied sich dennoch für den OSC. Neben dem Kontakt zu Lommel spielte dabei auch das abgeschlossene Studium und die weiteren anstehenden beruflichen Aufgaben, die keinen Drittliga-Aufwand mehr ermöglichen, eine Rolle. „Das ist für uns definitiv eine außergewöhnliche Verstärkung“, freute sich Stoschek.

Nach zuvor vier Abgängen (Stumpf, Rinus, Niederquell, Ferber) erhält das neue OSC-Team allmählich Kontur. Aussichtsreiche Kontakte bestehen zudem zu einem neuen Torwart und zwei Feldspielern. Damit wären für Stoschek die Planungen abgeschlossen, eine absolut wettbewerbsfähige Formation zusammengestellt.

Auf sportlicher Ebene arbeitet der OSC seit zehn Tagen unter den aktuellen Vorgaben in Outdoor-Einheiten an der Fitness. Stoschek: „Die Hoffnung ist gegeben, dass wir eventuell Mitte Juni auch wieder in die Halle können und so planmäßig in unsere Vorbereitung einsteigen.“PL

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