Der nächste bitte: BVB steht vor dem zweiten Deutschen Meister-Titel in dieser Saison

Juniorenfußball

Nach dem Titelgewinn der U19 stehen die nächsten Schwarzgelben in den Startlöchern: Borussias U17 greift nach der Deutschen Meisterschaft und empfängt den Halbfinal-Gegner mit breiter Brust.

Dortmund

, 05.06.2019, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der nächste bitte: BVB steht vor dem zweiten Deutschen Meister-Titel in dieser Saison

Die U17 des BVB steht im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. © Ludewig

Durchatmen verboten. Kaum ist der Jubel nach dem spektakulären 5:3-Endspieltriumph beim VfB Stuttgart über den Gewinn der achten deutschen Meisterschaft für die A-Junioren von Borussia Dortmund verebbt, da macht sich schon der jüngere Jahrgang auf den Weg.

Am Mittwoch, 5. Juni, empfängt die bislang ungeschlagene schwarzgelbe U17 um 18 Uhr in Brackel (Adi-Preißler-Allee) im DM-Halbfinale den Nord/Nordostmeister VfL Wolfsburg. Das Rückspiel steigt am Pfingstsamstag um 15 Uhr in der VW-Stadt. Den zweiten Endspielteilnehmer ermitteln der Süd/Südwestmeister FC Bayer München und der „West-Vize“ 1. FC Köln. Im Endspiel am 16. Juni hätte der Gewinner der Partie zwischen Dortmund und Wolfsburg Heimrecht.

BVB geht als Titelverteidiger ins Rennen

Die sechste Endrundenteilnahme in Serie in dieser Altersklasse dokumentiert die derzeit bundesweit beispiellose Nachwuchsarbeit beim BVB. Und die Chance, den vergangene Saison mit 3:2 beim FC Bayern München eroberten Titel zu verteidigen, ist gegeben. Als Außenseiter steigen die hochtalentierten Borussen um Wunderkind Youssoufa Moukoko im Vergleich zur Konkurrenz zweifelsfrei nicht ins das Rennen ein.

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Erst einmal ist die ganze Aufmerksamkeit aber dem Vergleich mit den Wölfen gewidmet. Die setzten sich in ihrer Staffel knapp auf der Ziellinie gegenüber Hertha BSC durch und bewiesen im letzten entscheidenden Spiel mit 4:1 bei Werder Bremen eindrucksvoll ihre Klasse. Der VfL verfügt über ein ausgeglichen stark besetztes Team, in dem Nationalspieler und Innenverteidiger Jannis Lang als Kapitän den Takt vorgibt.

Geppert: „Müssen uns nicht verstecken“

„Wolfsburg besitzt fraglos eine sehr hohe Qualität, ist taktisch in einem klaren 4:4:2-System ausgerichtet. Wir werden uns aber definitiv nicht verstecken müssen“, blickt Dortmunds Trainer Sebastian Geppert der ersten Prüfung gleichermaßen mit dem gebotenen Respekt wie auch zuversichtlich entgegen.

Personell bewegt sich für ihn alles im grünen Bereich. Auch der leicht angeschlagene und zuletzt beim 6:0 in Duisburg geschonte Außenangreifer Ansgar Knauff steht wieder zur Verfügung. So müssen einzig die drei langzeitverletzten Kamal Bafounta, Tekin Gencoglu und Ahmet Akbulut auf den finalen Höhepunkt verzichten.

BVB B: Klußmann – Semic, Thaqi, Böhmer, Kuffour – Lütke-Frie – Knauff, Hetemi, Amedick, Pakia - Moukoko

Der Endrundenfahrplan Halbfinale – Hinspiele: Bor. Dortmund – VfL Wolfsburg (18 Uhr) Bayern München – 1. FC Köln (17 Uhr) Halbfinale – Rückspiele: VfL Wolfsburg – Bor. Dortmund (Samstag., 15 Uhr) 1. FC Köln – Bayern München (Samstag, 11 Uhr) Endspiel: Sieger BVB/Wolfsburg – Sieger München/Köln (16. Juni, 13 Uhr / Live auf Sport 1)
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