Das sagt die Konkurrenz zum Bövinghausen-Aufstieg: Wir wollen zwei Derbysiege

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Überraschend ist der TuS Bövinghausen in die Fußball-Westfalenliga aufgestiegen. Der FLVW hat es möglich gemacht. Aber was hält die Dortmunder Konkurrenz davon, dass sie bald auf den TuS trifft?

Dortmund

, 11.06.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ajan Dzaferoski hatte selbst nicht mehr an den Westfalenliga-Aufstieg geglaubt. Am Dienstag kam dann die Nachricht, dass der TuS Bövinghausen doch noch nachrückt. Insgesamt neun Landesligisten gehen jetzt hoch und sorgen dafür, dass die beiden Ligen mit jeweils 18 Mannschaften in die neue Spielzeit starten.

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Der Vorsitzende Dzaferoski kündigte gleich an, noch drei Verstärkungen zu verpflichten, zuvor hatte er schon neunmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Er bestätigt, dass er mit dem Team auch oben angreifen möchte. „Klar würden wir gerne aufsteigen. Aber das wird sehr schwer. Die Westfalenliga hat hohe Qualität“, sagt Dzaferoski.

Aber was sagen die Dortmunder Teams, dass der hoch ambitionierte TuS Bövinghausen jetzt bestes Dortmunder Liga werden möchte? Wir haben einmal nachgefragt.

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Daniel Dukic (Sportlicher Leiter BSV Schüren): „Ich freue mich für meinen Freund Dimitrios Kalpakidis, wir haben ja in Schüren lange zusammengearbeitet. Ich habe ihm gleich gratuliert und gefeiert. Und zwei weitere Dortmunder Derbys zu haben, ist doch ideal. Ich bin mir sicher, dass Bövinghausen mit seiner Qualität die gesamte Liga aufwertet.“

Peter Seifert (Vorsitzender BSV Schüren): „Ich habe dem Vorsitzenden Ajan Dzaferoski und Trainer Dimitrios Kalpakidis gleich gratuliert. Ich freue mich auf das Wiedersehen mit Dimitrios, der ja lange hier Trainer war. Ich finde es sehr gut, dass wir auf Bövinghausen treffen. Jeder wünscht sich doch Derbys und ich gehe mal davon aus, dass der Platz gegen Bövinghausen voll sein wird. Klar, die bringen eine hohe Qualität mit, aber wir wollen natürlich zwei Siege gegen Bövinghausen.“

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Rafik Halim (Trainer FC Brünninghausen): „Ich war sehr überrascht, als ich gehört habe, dass Bövinghausen hoch darf. Damit war aber nicht mehr zu rechnen. Jetzt freue ich mich aber schon auf die attraktiven Derbys mit vielen Zuschauern. Klar polarisiert Bövinghausen, aber ich freue mich genauso sehr auf die Derbys gegen Wickede und Schüren. Aber Bövinghausen sorgt mit seinem Spielermaterial für einige Aha- und Oha-Momente in der Liga. Aber es ist doch super, dass bald Spieler wie Marko Onucka oder die beiden Rudolph-Brüder Patrick und Kevin in unserer Liga zu sehen sind.“

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