„Das gehört sich nicht“ - Brünninghausens Sport-Chef antwortet auf Acils Wertschätzungs-Schelte

dzFußball in Dortmund

Diese Kritik wollen sie in Brünninghausen nicht auf sich sitzen lassen. Ex-Spieler Kerim Acil hatte sich über fehlende Wertschätzung beklagt. Jetzt äußert sich Sport-Chef Klaus-Dieter Friers.

Dortmund

, 25.10.2019, 14:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Geschichte von Kerim Acil schlug in Brünninghausen hohe Wellen. Der ehemalige Brünninghauser, der mittlerweile beim Holzwickeder Sportclub spielt, hatte sich unter anderem über fehlende Wertschätzung beklagt. Nun äußert sich der Sportliche Leiter Klaus-Dieter Friers.

„Man kann natürlich frustriert sein...“

„Ich kann diese Aussagen in keinster Weise nachvollziehen“, sagt Friers, „das gehört sich auch nicht.“ Sportlich sei die Situation für Acil natürlich nicht einfach gewesen: „In der Innenverteidigung gab es mit Hendrik Brauer, Mert Sahin, Sebastian Kruse, Sebastian Lötters und Angelos Karantasiadis große Konkurrenz, außerdem hatte Kerim viel mit Verletzungen zu tun, konnte wegen der Schule manchmal nicht trainieren und war auch zweimal innerhalb der Saison im Urlaub.“

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Dass er daraufhin wenig Einsätze gehabt habe, sei legitim: „Man kann natürlich frustriert sein, aber man muss sich schon die ganze Sasion vor Augen führen“, sagt Friers. Er könne in der Oberliga und gerade in der Lage, in der der FCB war, nicht schon „im Februar Spieler festmachen“, sagt Friers.

Immer pünktlich gezahlt

Die fehlende Wertschätzung kann Friers nicht erkennen und verweist neben der Tatsache, dass in Brünninghausen alle Spiele auf Kosten des Klubs sozialversichert sind, auf das, was der FCB für seine Spieler in der Vergangenheit getan hat: „Wir haben immer pünktlich gezahlt, wir haben jungen Spielern, die Geldprobleme hatten, mit zinslosen Darlehen oder Vorauszahlungen geholfen, wir haben Spielern beim Autokauf geholfen. Das sind ja schon Dinge, die es woanders nicht gibt“, sagt Friers.

„Unmöglich“ findet der Brünninghauser Sport-Chef die Unterstellung von Acil, dass der FCB den Oberliga-Abstieg unterschätzt habe: „Wie kann sich ein 23-Jähriger herausnehmen, das zu sagen? Deshalb schmeiße ich doch keinen Trainer raus“, sagt Friers, der sich auch enttäuscht zeigte: „Ich hab ihm bei seiner Verletzung noch alles Gute gewünscht. Aber gut, machen wir einen Strich drunter. Für mich hat sich das erledigt.“

Stimmung ist gut

Ohnehin steht für Friers erst einmal das anstehende Duell mit dem FC Iserlohn (Sonntag, 15 Uhr, Immermannstraße 10, 58636 Iserlohn) im Vordergrund, ehe in der kommenden Woche die Nachfolger-Suche für die Trainerposition intensiviert werden soll: „Flo Gondrum macht das richtig gut, es ist alles vielleicht etwas lockerer als vorher. Die Stimmung ist gut“, sagt Friers.

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