Couragierte SVD-Leistung wird nicht belohnt

Basketball: 2. Regionalliga

Die beiden Teams mögen es im direkten Duell gern knapp. Das Hinspiel hat der SVD gegen den TSVE Bielefeld mit zwei Punkten verloren, das Rückspiel in der 2. Regionalliga mit vieren. Beim 60:64 (20:6, 14:25, 10:19, 16:14), waren die Dortmunder nicht das schlechtere Team – wohl aber das unglücklichere.

DORTMUND

, 09.03.2015, 09:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trotz starker Leistung musste der SVD, hier Ramiro Pomare (l.), ohne Punkte aus Bielefeld nach Hause fahren.

Trotz starker Leistung musste der SVD, hier Ramiro Pomare (l.), ohne Punkte aus Bielefeld nach Hause fahren.

So beispielsweise in der Schlussphase: da sah sich der SVD um einen Angriff beraubt. Gastgeber Bielefeld hatte, 50 Sekunden vor dem Ende, beim Stande von 60:60 nach Ansicht der Dortmunder erst nach Ablauf der 24 Sekunden zum Wurf angesetzt – die Schiedsrichter entschieden jedoch anders.

Klare Führung nach 15 Minuten

Womit die Ostwestfalen, die sich den Rebound gesichert hatten, erneut 24 Sekunden für den nächsten Angriff zur Verfügung hatten. Und aus der zweiten Chance machen sie die Entscheidung: Aus der Distanz sorgten sie für die 63:60-Führung.

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"Das ist mehr als ärgerlich für uns", fasste SVD-Trainer Sebastian Mlynarski zusammen. Sein Rumpfteam hatte sich gut geschlagen, wurde aber nicht belohnt. Dabei hatten die Dortmunder furios begonnen, mit einer 20:6-Führung beendeten sie das erste Viertel.

Furiose Aufholjagd

"Unsere Defensivleistung war hervorragend", lobte Mlynarski, "offensiv ging bei uns mit zunehmender Spielzeit immer weniger." Dass es so dominant nicht weitergehen würde, war keine Überraschung. Zum einen, weil Bielefeld immer mehr an Sicherheit gewann, zum anderen, weil sich beim kleinen Dortmunder Kader der Kräfteverlust bemerkbar machte – Nur acht Spielern waren mitgereist.

Und so änderte sich im dritten Viertel der Lauf der Partie. Mit einer 34:31-Führung ging der SVD in die Pause, mit Beginn des dritten Abschnitts übernahmen die Bielefelder aber die Kontrolle. Fünf Minuten vor dem Ende lagen sie 57:50 in Front, doch noch einmal schaffte der SVD den Abschluss.

Dominik Malinowskis Dreier leitete die Aufholjagd ein, bis auf 60:60 kam der SVD heran. Zum aus Dortmunder Sicht glücklichen Ausgang dieses Abends langte das aber nicht.  

Spielstatistik:
SVD: Czepek, Malinowski (16/2/2:2), Bode (6), Waniek (2), Aboubakar, Pomare (14/1:0), Böcker (16/2), Meesmann (6/2)

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