Eine Taskforce berät über die Zukunft des Handballs: Ein Paragraf hilft bei Auf- und Abstieg

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Wie geht es weiter für die Dortmunder Handballklubs? Darüber berät aktuell eine Taskforce beim DHB. Der Westfälische Verband ist seine Paragrafen ganz genau durchgegangen.

Dortmund

, 23.03.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der OSC Dortmund liegt aktuell auf dem vorletzten Tabellenrang der Handball-Verbandsliga. Diese Platzierung hätte den Abstieg in die Landesliga zur Folge. Vergleichbar ist die Situation für Borussia Höchsten in der Landesliga. Die Frage ist, ob die Klubs noch die Chance bekommen, sich sportlich zu retten. Denn die Handballligen sind bis zum 19. April erstmal ausgesetzt.

Wilhelm Barnhusen, Präsident des Handball-Verbands Westfalen, bestätigt, dass aktuell eine vierköpfige Taskforce daran arbeitet, wie es für den kompletten Handball in Deutschland weitergehen kann. Zu der Taskforce gehört unter anderem der aus Westfalen stammende Carsten Korte, der Vizepräsident des Deutschen Handballbundes.

Die wichtigen Fragen, die abzuarbeiten sind: Werden alle Ligen annulliert? Geht es doch noch weiter? Und wenn ja, ab wann? Was viele Handballer interessiert, ist, wer steigt auf und ab, wenn die komplette Saison annulliert wird?

Antworten dazu kann Barnhusen natürlich noch nicht geben. Was er aber sagen kann, ist, dass es einen Paragrafen in den westfälischen Statuten gibt, der sich mit dem Thema Auf- und Abstieg befasst. „In dem Paragrafen steht, dass in besonderen Fällen der Handballverband Westfalen bestimmen kann, wie die Auf- und Abstiegsregelung auszusehen hat“, sagt Barnhusen.

Wie die dann explizit aussehen könnten, dazu möchte er keine Spekulationen in den Raum werfen. „Wir werden erstmal abwarten, was die Taskforce des DHB erarbeiten wird“, sagt Barnhusen.

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