BVB-Frauen lassen sich beim 23:14-Sieg nicht beirren

Handball: Bundesliga

Die BVB-Frauen haben ihre Pflichtaufgabe erfüllt: Sicher mit 23:14 (9:5) entschieden sie das Spiel beim Tabellenletzten Rosengarten für sich. „Es war ein Arbeitssieg“, bilanzierte BVB-Trainerin Ildiko Barna, „wir haben das ganz souverän erledigt.“

DORTMUND

, 23.01.2016, 22:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Frauen lassen sich beim 23:14-Sieg nicht beirren

Sally Potocki und der BVB siegten gegen den Tabellenletzten.

Was in den ersten 30 Minuten besonders für die BVB-Abwehr inklusive Torhüterin Clara Woltering galt – ganze fünf Tore kassierten die Dortmunderinnen bis zur Pause. War der Vorsprung der Dortmunderinnen zur Halbzeit (9:5) noch nicht unbedingt beruhigend, so sorgte der BVB in der zweiten Hälfte schnell für klarere Verhältnisse – nach 45 Minuten führten die Dortmunderinnen, die in Nadja Nadgornaja (7) ihre beste Schützin hatten, mit 17:10.

„Ringen statt Handball“

Hört sich leicht an, war es aber nicht. „Wir mussten uns durchbeißen und kämpfen“, berichtete Barna. In der durchaus hitzigen Atmosphäre hatte ihre Mannschaft keinen leichten Stand. Zumal die Gastgeberinnen mit – diplomatisch ausgedrückt – sehr viel Engagement zu Werke gingen.

„Teilweise war das kein Handball mehr, sondern Ringen“, beschwerte sich Ildiko Barna über den Gegner, „wir können froh sein, dass sich keine Spielerin verletzt hat.“ Von den Unparteiischen fühlte sich die Trainerin weitgehend im Stich gelassen, „die haben die harte Spielweise nicht unterbunden.“  

BVB: Woltering, Burrekers, Ferenczi; Kramer (5), Weisheitel (1), Zimmermann (1), Potocki (1), Müller (1), Schmele (2/2), Ettaqi, Selmeci (4/3), Nadgornaja (7), Vaszari

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